Anmeldung: Was Eltern zum Start an der neuen Schule wissen müssen

Wenn Kinder eingeschult werden oder die Schule wechseln, dann gibt es viele Fragen. An dieser Stelle beantworten wir die häufigsten Fragen zur Einschulung Ihres Kindes in die Grundschule, zum Übergang von der 4. Klasse in die Klasse 5 einer weiterführenden Schule und zum Übergang in die Sekundarstufe II.

Einschulung und Schulwechsel - Häufig gefragt:

Einschulung (Grundschule)

Stichtag für die Einschulung ist der 30. September. Das bedeutet: Wenn Ihr Kind spätestens am 30. September sechs Jahre alt wird, wird es in dem jeweiligen Jahr schulpflichtig. Anmeldungen erfolgen jeweils im Herbst des Vorjahres an den Grundschulen. Alle Eltern, deren Kinder im kommenden Jahr schulpflichtig werden, werden vor den Sommerferien des Vorjahres schriftlich von der Stadt Lippstadt über den Ablauf der Einschulung ihrer Kinder informiert.

Folgende Unterlagen sind bei der Anmeldung vorzulegen:

  • Geburtsurkunde, Familienstammbuch oder Personalausweis

Sie können Ihr Kind entweder schriftlich anmelden, indem Sie den Anmeldebogen per Fax oder Post an die gewünschte Schule schicken – oder Sie laden den Anmeldebogen herunter und versenden ihn per Mail an die Schule. Dazu muss das Formular komplett ausgefüllt und gespeichert werden. Das archivierte Formular kann als Anhang einer Mail an die gewünschte Schule versandt werden.

Selbstverständlich können Sie auch den Anmeldebogen persönlich im Sekretariat der Schule abgeben.

Die Anmeldung an den Grundschulen für das Schuljahr 2019/20 wurden bereits im September entgegengenommen. Soweit Ihr Kind noch nicht angemeldet wurde, können Sie dies bei der gewünschten Schule noch nachholen.

Über die Aufnahme  bzw. ggf. die Ablehnung der Aufnahme aus Kapazitätsgründen erhalten Sie offiziell in der Regel im Februar vor der Einschulung eine Mitteilung der Schule.

Ja, Sie haben das Recht auf freie Schulwahl. Allerdings: Jedes Lippstädter Kind hat auch einen Anspruch auf Aufnahme in die seiner Wohnung nächstgelegenen Grundschule. Eine Aufnahmeentscheidung kann deshalb ggf. erst nach der Durchführung eines Aufnahmeverfahrens, das notwendig wird, wenn an einer Schule so viele Anmeldungen vorliegen, dass die Kapazität nicht ausreicht, getroffen werden.

Vorrang haben die Kinder, für die die nächstgelegene Schule gewählt wurde. Hier können Sie nachlesen, welche Schule in Ihrem Fall die nächstgelegene ist.

Bei Bekenntnisschulen haben Kinder, die der entsprechenden Konfession angehören, Vorrang vor anderen. Kriterien für die Aufnahme können auch sein: Geschwisterkinder, Schulweg, Besuch des Kindergartens in der Nähe der Schule, ausgewogenes Verhältnis von Mädchen und Jungen sowie von Kindern unterschiedlicher Muttersprache.

Wichtiger Hinweis: Bei der Wahl einer Schule, die nicht die nächstgelegene ist, ist unbedingt zu berücksichtigen, dass Fahrkosten nur bis zu der Höhe übernommen werden können, die auch beim Besuch der nächstgelegenen Schule anfallen würden!

Von September bis Mai kommen die Amtsärztinnen und Amtsärzte des Kreises Soest in die Kindertageseinrichtungen, um die schulpflichtigen Kinder zu untersuchen. Die Eltern werden vorher über den Termin informiert und sollten nach Möglichkeit dabei sein. Sollten bei dieser Untersuchung Befunde mit weiterem Klärungsbedarf ermittelt werden, wird mit Ihnen ein weiterer Termin abgesprochen. Die bei der Untersuchung gemachten Feststellungen werden anschließend an die Schule weitergeleitet und dienen ausschließlich schulischen Zwecken. Falls eine Untersuchung des Kindes in der Kindertagesstätte nicht möglich ist, wird der Kreis Soest es zu einer Untersuchung gesondert einladen. Die Eltern sind verpflichtet, dieser Einladung Folge zu leisten. Sollte bis zum Mai im Jahr der Einschulung keine schulärztliche Untersuchung eines Kindes stattgefunden haben, melden sich die Eltern bitte im Sekretariat der Schule, an der ihr Kind angemeldet wurde.

Ein Zurückstellen von schulpflichtigen Kindern kann nur aus erheblichen gesundheitlichen Gründen erfolgen. Darüber entscheidet die Schulleitung auf Grundlage des schulärztlichen Gutachtens und nach Anhörung der Eltern.

Kinder, die nach dem festgelegten Stichtag das sechste Lebensjahr vollenden, können vorzeitig in die Schule aufgenommen werden, wenn sie schulfähig sind, d. h. die für den Schulbesuch erforderlichen körperlichen und geistigen Voraussetzungen besitzen und in ihrem sozialen Verhalten ausreichend entwickelt sind.

Die Entscheidung trifft die Schulleitung unter Berücksichtigung des schulärztlichen Gutachtens und nach einem Beratungsgespräch mit den Erziehungsberechtigten, das mit dem persönlichen Kennenlernen des Kindes verbunden wird. Eltern sollten einen formlosen schriftlichen Antrag bei der gewünschten Grundschule einreichen – und zwar nach Möglichkeit frühzeitig, also bis Ende September in dem Jahr vor der gewünschten Einschulung.

Schulwechsel (weiterführende Schule)

Anmeldezeitraum:

Schule:

Montag, der 08.02.2019,

bis Donnerstag, der 14.02.2019

Städtische Gesamtschule Lippstadt

Montag, der 18.02.2019,

bis Freitag, der 01.03.2019

 

Schule Im Grünen Winkel

Hedwig-Schule

Kopernikusschule

Drost-Rose-Realschule

Edith-Stein-Realschule

Graf-Bernhard-Realschule

Ostendorf-Gymnasium

Evangelisches Gymnasium

Gymnasium Schloss Overhagen

Marienschule Gymnasium

Folgende Unterlagen sind bei der Anmeldung vorzulegen:

  • Anmeldeschein im Original. Wird ein Kind nicht an der gewählten Schule aufgenommen, erhalten die Eltern den Anmeldeschein zurück

  • Halbjahreszeugnis der Klasse 4 mit der schriftlichen Empfehlung für eine Schulform

  • Geburtsurkunde, Familienstammbuch oder Personalausweis

Ja. An Lippstadts weiterführenden Schulen gilt das Prinzip der nächstgelegenen Schule, d.h. Schüler haben innerhalb des Anmeldezeitraums an den weiterführenden Schulen grundsätzlich einen Aufnahmeanspruch an der nächstgelegenen Schule der durch die Eltern gewählten Schulform.

Die Schulen informieren die Eltern schriftlich und zeitnah über die Aufnahme bzw. ggf. die Ablehnung der Aufnahme des Kindes.

Eine Ablehnung der Aufnahme eines angemeldeten Kindes kommt in Betracht, wenn nach dem Ende des Anmeldezeitraums die Zahl der Anmeldungen die Aufnahmekapazität der Schule übersteigt. Neben Härtefällen, die auf wenige besondere Ausnahmefälle begrenzt sind und bevorzugt aufzunehmen sind, wird zur Auswahl der aufzunehmenden Schülerinnen und Schüler mindestens eines der nachfolgenden Kriterien angewandt:

  • Geschwisterkinder
  • ausgewogenes Verhältnis von Mädchen und Jungen
  • ausgewogenes Verhältnis von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher  Muttersprache
  • Schulwege
  • Besuch einer Schule in der Nähe der zuletzt besuchten Grundschule
  • Losverfahren
  • Speziell in der Gesamtschule: Berücksichtigung von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Leistungsfähigkeit

Schülerinnen und Schüler, die nach Abschluss der Sekundarstufe I, die Sekundarstufe II besuchen möchten (bei Gymnasien Jahrgangsstufe 10, bei Gesamt- bzw. Berufsschulen Jahrgangsstufe 11), um z. B. die Hochschulreife oder die Fachhochschulreife zu erwerben, soll die Broschüre 'Die Sekundarstufe II in Lippstadt' über die Bildungsmöglichkeiten informieren.

Diese aktualisierte Broschüre wird an alle Neuntklässler der Gymnasien bzw. Zehntklässler der Schulen in Lippstadt nach den Herbstferien ausgegeben.

Ihre Ansprechperson


Constanze Vogel

Tel. +49 (0)29 41 980-721
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