One Billion Rising - "eine Milliarde erhebt sich"

Jede 3. Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt.  

Jede 3. Frau, das sind eine Milliarde Frauen (one billion), denen Gewalt angetan wird.

Am 14. Februar sind eine Milliarde Frauen und Männer dazu aufgerufen, sich zu erheben, um das Ende dieser Gewalt zu fordern. Eine Milliarde Frauen – und Männer – überall auf der Welt. Wir zeigen der Welt unsere kollektive Stärke und unsere globale Solidarität über alle Grenzen hinweg. Zeig auch Du der Welt am 14. Februar, wie EINE MILLIARDE aussieht. Am 14. Februar sieht sie aus wie eine REVOLUTION.

Wir tanzen gegen gegen die Gewalt an. Am Samstag, 14. Februar nicht nur weltweit, sondern auch um 12 Uhr auf dem Lippstädter Rathausplatz.

Das internationale Motto für ONE BILLION RISING 2026 lautet:

Women on Fire - Ni una menos

Die Arbeitsgemeinschaft Mädchen wird sich am 14. Februar der OBR-Kampagne anschließen. 

Kinoaktion zum Int. Frauentag

Die Filmtheater-Betriebe Nieuwdorp und die Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Soest präsentieren die 20. Kinoaktion zum Int. Frauentag am Donnerstag, 05. März 2026, im Cineplex in Lippstadt.

Folgender Film wird präsent:

Die Fotografin

mit Kate Winslet, David E. Shermann, Alexander Skargård, Marion Cotillard, Josh O’Connor, Andrea Riseborough und Noémie Merlant

Länge: 116 Minuten 

Vorstellungsbeginn: 20:15 Uhr

Empfang ab 19:45 Uhr

DIE FOTOGRAFIN folgt dem Leben von Lee Miller, einer talentierten Kriegsfotografin, die einst als Model berühmt war. Der Film beginnt mit einem Interview, das Miller in ihrem Landhaus gibt, und springt dann in Rückblenden zu wichtigen Momenten ihres Lebens. Lee lebt in den 1930er Jahren in Cornwall, als sie Roland Penrose kennenlernt, einen Maler und Galeristen. Diese Begegnung verändert ihr Leben und führt sie nach London, wo sie ihre Karriere als Fotografin beginnt. Dank der Unterstützung von Audrey Withers bekommt sie die Chance, ihre Werke in der Vogue zu veröffentlichen. 

Mit Ausbruch des Krieges entwickelt sich Lee zu einer mutigen Fotografin, die die Schrecken des Krieges dokumentiert. Besonders in Frankreich und Deutschland erlebt sie unvorstellbare Szenen von Leid und Zerstörung. Ihre Bilder zeigen die Gräueltaten des Krieges in all ihrer Härte. Als sie nach London zurückkehrt, trifft sie auf Widerstand bei der Veröffentlichung ihrer Werke. Lee muss sich nicht nur mit dem Krieg, sondern auch mit persönlichen Herausforderungen auseinandersetzen. Wird sie trotz der Rückschläge ihren eigenen Weg finden?

Der Eintritt kostet 8,00 Euro beim Onlinekauf bzw. 8,50 Euro an der Abendkasse. 

 

Informationen zum Vorverkauf erhalten Sie im Internet unter www.lippstadt.de/gleichstellung, telefonisch unter 02941/980-330 oder unter

https://www.cineplex.de/lippstadt/

 

 

Internationaler Frauentag

Seit 1911 ist der Internationale Frauentag am 8. März der Tag für die gleiche Teilhabe von Frauen an den gesellschaftlichen Rechten und Gütern. Er hat in seiner mehr als hundertjährigen Tradition einen häufigen Wandel erlebt, wurde abgeschafft und wieder neu entdeckt. In unterschiedlichsten Ausdrucksformen brachten die Frauenbewegungen ihre Forderungen und Vorstellungen an diesem Tag zur Geltung. Die Forderungen orientieren sich in jedem Jahr an der aktuellen politischen Lage des einzelnen Landes. Es geht um gleichen Lohn für gleiche Arbeit, Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt und um den verstärkten Kampf gegen Diskriminierung.

In Lippstadt werden wieder verschiedene Angebote und Veranstaltungen zum und um den Internationalen Frauentag angeboten.

Eine Broschüre rund um den Internationalen Frauentag 2026 mit Veranstaltungen, Informationen und Unterstützungsangeboten im Kreis Soest finden Sie hier:  

 

Postkartenaktion

Ab dem 4. August startet eine regionale Postkartenkampagne für mehr Gleichberechtigung in der Kommunalpolitik – auch in Lippstadt. Gemeinsam mit den Gleichstellungsstellen aus Gütersloh, Minden und Detmold werden dabei Klischees neu interpretiert und deutlich gemacht: Frauen gehören dahin, wo entschieden wird.

Mehr Frauen in die Kommunalpolitik! 

Am 12. November 1918 wurde in Deutschland das allgemeine Wahlrecht eingeführt – ein historischer Meilenstein: Erstmals durften auch Frauen wählen und gewählt werden. Über 100 Jahre später setzen wir uns weiterhin dafür ein, dass Frauen aktiv an der Gestaltung ihrer Kommune mitwirken – als Wählerinnen und als Entscheidungsträgerinnen. Die Gleichstellungsstelle Deiner Stadt begleitet, berät und stärkt politisch interessierte und engagierte Frauen. Wir schaffen Netzwerke, bieten Unterstützung und machen Mut, sich kommunalpolitisch einzubringen. Mach mit – Deine Stimme zählt nicht nur bei Wahlen! Gestalte Deine Stadt mit – wir stehen an Deiner Seite!                                                    

Die Postkarten werden vom 4.08. - 05.09.25 verteilt. Bei Bedarf melden Sie sich gerne bei der Gleichstellungsstelle!

Gemeinsam bieten wir Workshopreihen, Vorträge und weitere Aktionen an. 

Sie haben Ideen für Ihre Stadt, Sie möchten manche Entscheidungen besser verstehen, gemeinsam mit anderen etwas bewegen oder an Entwicklungen in Ihrer Stadt mitwirken? Sie wollen sich einbringen und engagieren, aber ohne sich parteipolitisch zu binden? Sie sind schon in einer Partei und sind aber noch nicht in einem kommunalen Gremium aktiv? Dann sind Sie richtig bei der Veranstaltungsreihe FRAU.MACHT.POLITIKWir wollen zu mehr Geschlechter-Parität auf der kommunalen Ebene beitragen und bieten verschiedene Möglichkeiten zur Weiterbildung, zum überregionalen Austausch und zur Vernetzung mit engagierten Frauen. 

Die Veranstaltungsreihe wurde von den Gleichstellungsstellen der Städte Arnsberg, Detmold, Gütersloh, Lippstadt und Minden einwickelt und basiert auf Erfahrungen, Berichten und einer Online-Umfrage bei kommunalpolitisch aktiven Menschen in den beteiligten Kommunen. Neben verschiedenen überregionalen Weiterbildungsmöglichkeiten in Zusammenarbeit mit den politischen Stiftungen, gibt es auch lokale Angebote, die in Kooperation mit den örtlichen Volkshochschulen stattfinden. 

Nutzen Sie die Chance, um das Leben in Ihrer Kommune mitzugestalten und treffen Sie sich mit anderen Frauen, die sich politisch engagieren möchten, die bereits politisch oder ehrenamtlich aktiv sind oder es werden wollen.

Wanderausstellung "FELDWEGE ZUM COMING-OUT"

Die Ausstellung “Feldwege zum Coming-out” wird bis zum 30.11.2025 in der Conrad-Hansen Musikschule Lippstadt zu sehen sein.  

Auf zehn Roll-up Bannern wird jeweils eine queere Person aus dem ländlichen Raum porträtiert, die ihre Coming-out Geschichte erzählt. Wie ist es als queere Person auf dem Land zu leben? Wie und wann wurde die eigene Identität entdeckt? Wie waren die Coming-outs? Wie hat das Umfeld reagiert? Auf jedem Banner befinden sich Bilder, Zitate und ein QR-Code, hinter dem sich Audiodateien verbergen. In diesen Interviews erzählen die Personen selbst von ihren persönlichen Erfahrungen. Auch heute noch erleben lesbische, schwule, bi, trans*, inter* und queere Personen Diskriminierungen und ein Coming-out ist häufig ein schwieriger Weg. Die Ausstellung schafft Verständnis für queere Lebensrealitäten, kann dazu ermutigen zu sich selbst zu stehen und helfen, die passenden Worte für die eigenen Gefühle zu finden.

Bei Interesse kann die Ausstellung ausgeliehen werden, bitte kontaktieren Sie dazu die Gleichstellungsstelle der Stadt Lippstadt: gleichstellung@lippstadt.de

Die Frauenberatungsstelle für den Kreis Soest - Seit März 2021 auch Beratungen in Lippstadt möglich

Seit Dezember 2020 gibt es die Allgemeine Frauenberatungsstelle im Kreis Soest am Standort Soest – jetzt können Beratungen auch in Lippstadt durchgeführt werden. Ab 4. März können sich Frauen und Mädchen ab 16 Jahren in allgemeinen Problem- und Konfliktlagen, in schwierigen Lebenssituationen oder in einem Not- und Krisenfall an die Beratungsstelle im Stadthaus wenden. Zwischen 15 und 17 Uhr steht das Beratungsangebot alle 7 Tage in den Räumlichkeiten der Gleichstellungsstelle (Raum E.20) zur Verfügung. Die Terminvergabe erfolgt über die Frauenberatungsstelle, Telefon: 02921-3494177 oder per E-Mail unter: info@frauenberatung-soest.de  

Das Angebot der Beratungsstelle richtet sich zudem auch an Multiplikatoren, Angehörige und Fachkräfte. 

 

 

Internationaler Gedenktag "NEIN zu Gewalt an Frauen" am 25. November

Mut machen, Schweigen brechen: Mit unterschiedlichen Aktionen macht die Gleichstellungsstelle der Stadt Lippstadt gemeinsam mit dem Frauenhaus Soest und in Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt Lippstadt sowie weiteren Akteuren jeweils am 25. November eines Jahres  auf das Thema „Gewalt an Frauen“ aufmerksam. Seit 1999 ist der 25. November als internationaler Gedenktag gegen Gewalt an Frauen von den Vereinten Nationen anerkannt.

An diesem Tag zeigt Lippstadt Flagge und nimmt an der Fahnenaktion von Terre des Femmes teil.  Eine Woche lang weht die Fahne vor dem Stadthaus. Mit der Aktion wird ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt und aller Frauen gedacht, die ihr zum Opfer fielen. Ganz besonders wird der drei mutigen Schwestern Mirabal erinnert, die am 25. November 1960 vom militärischen Geheimdienst der Dominikanischen Republik nach monatelanger Verfolgung und Folter ermordet wurden.  Ihr Mut im Kampf gegen den tyrannischen Diktator Trujillo gilt inzwischen als Symbol für Frauen weltweit, die nötige Kraft für das Eintreten gegen Unrecht zu entwickeln.

 

Frauen- und Männergesundheitstag

Zwischen Frauen und Männern bestehen im Zusammenhang mit Gesundheit und Krankheit erhebliche geschlechtsspezifische Unterschiede: Frauen und Männer haben nicht nur unterschiedliche Lebenserwartungen, Erkrankungen treten auch unterschiedlich auf und nehmen einen anderen Verlauf. Auch die Verhaltensweisen und das Bewusstsein im Zusammenhang mit Gesundheit und Krankheit unterscheiden sich zwischen Frauen und Männern. Beim Frauengesundheitstag können sich Frauen über verschiedene Gesundheitsthemen und über die unterschiedlichen Symptome von Krankheiten bei Frauen, zum Beispiel beim Herzinfarkt, informieren. Seit 2016 gibt es in Lippstadt auch einen Männergesundheitstag zu allen für Männer relevanten Gesundheitsthemen, zum Beispiel auch der Vorsorge und Prävention.

Starterkit - Zukunft für Einsteiger/innen

Mädchen sind so, Jungs sind anders? Mädchen und Jungen werden in ihrer Berufs- und Lebensplanung nach wie vor durch soziale, wie auch durch geschlechterstereotype Zuschreibungen und Chancenungleichheiten eingeschränkt. Das StarterKit richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab dem 8. Schuljahr und eignet sich für den Einsatz an allen Schulformen sowie außerhalb von Schule. Es bietet Jugendlichen zahlreiche Gesprächs- und Spielanlässe, durch die sie sich mit Gleichaltrigen über wesentliche Themen und Fragen der Adoleszenz austauschen und sich Wissen für die Zukunft erarbeiten können. Die StarterKits für Mädchen und Jungen können für die Arbeit an Schulen sowie außerhalb von Schule kostenlos ausgeliehen werden. Bei Interesse und weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Gleichstellungsstelle unter Telefon 02941/ 980-330.  

 

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