Stadt baut Brücken anstatt Hürden - Karnevalsumzug wurde nicht optimal kommuniziert und abgestimmt

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Lippstadt. Ausgelassene Stimmung, kreative Ideen, Veranstaltungen, die die Menschen begeistern. Das alles ist wichtig für eine attraktive und lebendige Stadt. Besonders erfreulich ist es, wenn private Initiativen das gesellschaftliche Leben in der Stadt ergänzen und bereichern.

 

Genau deshalb ist die Stadtverwaltung Lippstadt immer gerne bereit, solche Initiativen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten zu informieren und zu unterstützen. Das geht aber nur im Miteinander und im offenen Dialog.

 

An diesem Miteinander und an diesem offenen Dialog hat es allerdings im Vorfeld des geplanten und nun in Frage stehenden Lippstädter Karnevalsumzuges bedauerlicher Weise gefehlt. So erfuhr die Verwaltung nicht von den Veranstaltern sondern aus den Medien überhaupt von den Planungen.  Um eine rechtmäßige Durchführung des Karnevalsumzuges dennoch zu ermöglichen, ist verwaltungsseitig der Kontakt zu den Veranstaltern gesucht worden. Insbesondere im Interesse der Veranstalter selbst wurde auf die erforderliche Erlaubnis und mögliche haftungsrechtliche Aspekte hingewiesen, da aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen durchaus Ersatzansprüche von Teilnehmenden oder Dritten entstehen können.

 

Erst aufgrund der Kontaktaufnahme durch die Stadtverwaltung ist die Veranstaltung angemeldet worden – nicht einmal eine Woche vor der geplanten Durchführung. Bereits am nächsten Tag ist die beantragte Erlaubnis ausgestellt worden. Die mit der Erlaubnis verknüpften und gesetzlich vorgeschriebenen Auflagen dienen dazu, die notwendige Sicherheit für die Teilnehmenden des Umzuges als auch für andere Personen, die von der Veranstaltung betroffen sein könnten, zu gewährleisten.

 

Weder die Genehmigungspflicht noch die Auflagen waren für die Veranstalter Neuland, ist doch die Erlaubnis inhaltsgleich der aus dem Vorjahr. Darum ist es umso bedauerlicher, dass seitens der Veranstalter der Kontakt zur Stadtverwaltung nicht rechtzeitig erfolgt ist. Darum kommt bereits jetzt aus dem Stadthaus das klare Signal, im nächsten Jahr gerne mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.