Der „Mädchenmerker“ ist da! - Kalender für das Schuljahr 2020/21 gibt wertvolle Tipps zur Be-rufswahl

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Lippstadt. Augen auf bei der Berufswahl – und vorher in den neuen „Mädchenmerker“ geschaut: Pünktlich zum Beginn des Schuljahres 2020/2021 gibt es ihn wieder – den „Mädchenmerker“. Der informative Kalender, der in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und der Gleichstellungsstellen NRW herausgegeben wird, gibt Mädchen ab der achten Klasse hilfreiche Tipps für die Berufswahl.

 

Der Kalender hilft bei der Beantwortung von Fragen wie: Was will ich werden? Was kann ich gut? Und was passt zu mir? Im praktischen Taschenformat sind regionale Informationen zur schulischen oder betrieblichen Ausbildungsmöglichkeiten in Lippstadt und allgemeine Tipps zur Berufswahl und Lebensplanung zusammengestellt. In fünf verschiedenen Berufsporträts werden unterschiedliche Berufe vorgestellt: So können sich interessiere Mädchen über den Beruf der Werkstoffingenieurin, Käserin und Molkereifachfrau, Medizintechnikerin, Veranstaltungstechnikerin oder Notfallsanitäterin informieren. „In den Porträts berichten Frauen persönlich und direkt aus ihrem Beruf, über ihren Werdegang und die Voraussetzungen, die dafür nötig sind. Es gibt viele verschiedene Berufe, die Mädchen vielleicht nicht unbedingt auf dem Zettel stehen haben, aber die gute Berufs- und Aufstiegsmöglichkeiten bieten - egal mit welcher Schulbildung“, erklärt Daniela Franken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lippstadt.

 

Ebenso informiert der Kalender zu Fragen über Sexualität, geschlechtergerechte Sprache, K.-O.-Tropfen und Loverboys sowie über den umsichtigen Umgang in sozialen Netzwerken. „Über die sozialen Netzwerke wie Instagram, Facebook oder YouTube können Jugendliche sich mit Freunden vernetzen oder Informationen finden. Aber soziale Netzwerke haben auch ihre Schattenseiten und es ist wichtig, hier vorsichtig zu agieren und einige Verhaltensregeln zu beachten“, betont Franken. Der „Mädchenmerker“ gibt daher Tipps zum Umgang mit „Hatespeech“ und wie viele persönliche Informationen im Netz preisgegeben werden sollten.

 

Der Berufswahlkalender wird gefördert vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW und ist ein landesweites Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros/Gleichstellungsstellen NRW.

 

Der Kalender ist ab sofort in der Stadtinformation im Rathaus, Lange Straße 14, erhältlich und kann außerdem telefonisch über die Gleichstellungsstelle der Stadt Lippstadt unter der Telefonnummer 980-330 oder /-733 aber auch per E-Mail an gleichstellung@stadt-lippstadt.de kostenlos angefordert werden.

 

 

Daniela Franken (l.) und Verena Wieneke (r.) von der Gleichstellungsstelle prä-sentieren den neuen „Mädchenmerker“. Foto: Stadt Lippstadt