"Zur Nachahmung empfohlen" - Erfahrungsaustausch zum Projekt „drehMOMENTE“

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Lippstadt. Besuch aus Arnsberg: Eine Delegation aus Arnsberg besuchte unter der Leitung von Marita Gerwin und Martin Polenz von der Fachstelle „Zukunft Alter“ der Stadtverwaltung Arnsberg Lippstadt, um sich über das Projekt „drehMomente“ auszutauschen. Arnsberg möchte neben dem Projekt „Busbegleiter“, nun auch die Idee des Vereins „drehMOMENTE“ nach Arnsberg holen.

 

Über die Projektidee, die sie aus Dänemark mitgebracht hat, informierte die Gründerin Barbara Berger im Rathaus. Neben dem Besuch aus Arnsberg nahmen auch Werner Kalthoff, Fachdienstleiter Soziales und Integration und Anita Polder vom Seniorenbüro der Stadt Lippstadt an dem Erfahrungsaustausch teil.

 

Barbara Berger hat den Verein „drehMOMENTE“ 2017 gegründet. Unterstützt wird sie bei dem Projekt durch ihre Vereinskollegen Wolfram und Henry Barkey. Insgesamt drei Rikschas und zehn Piloten stehen dem Verein zur Verfügung, um ältere Menschen zu den Orten der Stadt bringen, die sie sonst nicht mehr erreichen können. Für diesen Ausflug zahlen die Rikschagäste nichts.

 

„Wir freuen uns, dass die Kollegen aus Arnsberg so viel Interesse an der Idee von Frau Berger haben und hoffen, dass ihr Projekt bald auch in Arnsberg umgesetzt werden kann“, betont Werner Kalthoff.

Aus Arnsberg kam viel Interesse am Projekt „drehMOMENTE“ beim Erfahrungsaustausch im Rathaus (v.l.n.r.): Ulrich von Dreusche (Sprecher im Vorstand des Seniorenbeirates Arnsberg), Henry Barkey, Wolfram Barkey, Ann-Kristin Kiewitt-Schäfer, Martin Polenz (Zukunft Alter Arnsberg), Werner Kalthoff, (Stadt Lippstadt), Barbara Berger (Gründerin von „drehMOMENTE“), Michael Voß (Geschäftsführer des Fördervereins Wendepunkt e. V), vorne rechts in der Rikscha: Barbara Köster-Ewald, ganz rechts stehend: Marita Gerwin (Zukunft Alter Arnsberg). Foto: Stadt Lippstadt