Sammeln - Aktuelles Projekt: Mein Tag in der Corona-Krise

Ein Sammlungsaufruf des Stadtmuseums Lippstadt

Geschichten aus dem Alltag 
Wir sammeln Ihre Geschichten aus dem Alltag und machen die Corona-Krise damit zu einem historischen Ereignis. Sie haben die Möglichkeit, Geschichte zu schreiben! Erzählen Sie uns, wie Ihr Alltag, allein und mit anderen aussieht: Wer hat Sie geweckt? Wo und was haben Sie gefrühstückt? Hat es Ihnen geschmeckt? Wie haben Sie auf das Wetter reagiert? Wie war Ihr Arbeitstag? Was hat Sie beschäftigt -  Gedanken, Ängste, Hoffnungen, Zuversicht? Was hat sich verändert in der Corona-Krise? Was planen Sie für die Zukunft?

Also raus mit Papier und Bleistift - schenken Sie uns Ihren Tag in der Krise. Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link:

Sammlungsaufruf "Mein Tag in der Corona-Krise"

Bewahren - Aktuelles Projekt: Depotbau

Das Stadtmuseum Lippstadt bekommt ein Depot in historischen Mauern. Dazu ertüchtigt die Stadt Lippstadt eine Bestandsimmobilie an der Hospitalstraße: In dem Gebäude stand die erste Blechdrückerei der von Sally Windmüller 1899 gegründeten "Westfälischen Metall-Industrie Aktien-Gesellschaft (WMI)" - die Wiege des  heute international agierenden Unternehmens HELLA.  Nach erfolgreicher Antragsstellung fördert der Landschaftsverband für Westfalen-Lippe den Umbau zu einem modernen Depot (siehe Link) mit über 330.000 Euro. 

Grundrissplan des Depots

Forschen - Aktuelles Projekt: 3D-Modelle im Stadtmuseum

Im Rahmen eines Kooperationsprojekts des Stadtmuseums Lippstadt und der Hochschule Hamm-Lippstadt wurden drei archäologische Objekte aus dem Stadtmuseum digitalisiert und liegen nun als 3D-Modelle vor. Die Objekte - ein Kochtopf der vorrömischen Eisenzeit, eine fränkische Streitaxt und ein Lyngbybeil der Ahrensburger Rentierjäger aus der letzten Eiszeit - können nun über Touchinfopoints betrachtet werden. Die detaillierten virtuellen Modelle ermöglichen es, Objekte auf eigene Faust zu erkunden, Details zu betrachten, zu drehen und auf spielerische Weise die Besonderheiten eines Artefaktes zu begreifen.

Das Projekt durfte im Rahmen einer Posterpräsentation (siehe Link) auf dem jährlichen Workshop der AG "Computeranwendungen und Quantitative Methoden in der Archäologie" 2019 in Wilhelmshaven einem Fachpublikum vorgestellt werden.

Die zwei Touchinfopoints wurden über den "Investitionsfond kulturelle Infrastruktur" eingeworben und  sind ein erster Schritt des Stadtmuseums zur Entwicklung einer digitalen Ausstellungsstrategie. 

 

Posterpräsentation: 3D-Visualisierung im Museum

Vermitteln - Aktuelles Projekt: Entwicklung einer digitalen Ausstellung

Das Stadtmuseum und seine Bestände gehen online: wir arbeiten an der Entwicklung einer digitalen Ausstellung, in der nach und nach Exponate aus der Dauerausstellung und aus dem Depot vorgestellt werden. Die hier gezeigte Präsentation ist lediglich eine Vorab-Version einer noch zu gestaltenden, interaktiven Ausstellung mit VR-Elementen. 
Angefangen von den frühesten Artefakten in der Sammlung des Stadtmuseums begeben wir uns auf eine Zeitreise durch über 100.000 Jahre Menschheitsgeschichte.  Die erste Episode wird kalt: Wir treffen uns in der Weichsel-Kaltzeit (115.000 - 11.600 vor heute) und blicken auf das Leben der Neandertaler. Welche Landschaft fanden sie im Altkreis Lippstadt vor? Wovon ernährten sie sich? Wie jagt man eigentlich ein Mammut und was hat es mit den "Anderen" auf sich, die um 40.000 vor heute nach Europa kommen? 

Das Stadtmuseum: herausragende Exponate der Stadtgeschichte

Lippstadt hat ein Museum mit zwei Standorten nahe der Marienkirche:

  • dem Rokoko Bürgerpalais an der Rathausstraße 13
  • der Galerie im Rathaus im Erdgeschoss des alten Rathauses am Ende der Langen Straße

Das Museum am Standort Rathausstraße – 1928 als Kreisheimatmuseum gegründet – birgt herausragende Exponate der Stadtgeschichte, darunter ein Bürgermeisterzepter des frühen 16. Jahrhunderts und viele Sachzeugnisse, von der Ur- und Frühgeschichte bis in die Zeit der Französischen Revolution, die den Aufbruch eines erstarkenden Bürgertums in Lippstadt dokumentieren.


Im Erdgeschoss widmet sich die Dauerausstellung mit einer historischen Küche und einer Schlafkammer dem bäuerlichen Leben. In der ersten Etage geht es um Stadtgeschichte und Bürgerlichkeit. Die fünf Räume mit Stuckdecken im Rokokostil von 1770 machen das Gebäude selbst zu einem Exponat und zeugen vom Reichtum der Bürger Lippstadts zu dieser Zeit.

Das Bürgerpalais steht vor einer gründlichen bauhistorischen Untersuchung und anschießenden umfassenden Sanierung. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wird auch ein Depot für die umfangreichen Bestände geschaffen. Zu den Sammlungen des Stadtmuseums gehören u.a. die städtische Kunstsammlung, die Spielzeugsammlung, die Fächersammlung, bürgerliche Wohnkultur und Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie.

In der Galerie im Rathaus werden wechselnde Ausstellungen zu Themen der Stadt-, Zeit- und Kulturgeschichte und der bildenden Kunst gezeigt.

 

Unsere Sonderausstellungsfläche: die Galerie im Rathaus

Die Städtische Galerie ist zentral im Herzen Lippstadts mit direkter Anbindung an die Fußgängerzone und in unmittelbarer Nähe zum Museumsgebäude gelegen. Sie ist 1993 im denkmalgeschützten Historischen Rathaus der Stadt entstanden. Mit 250 qm Bodenfläche und rund 80 laufenden Metern Wandfläche bieten die vier Ausstellungssäle einen modernen großzügigen Rahmen für das laufende Sonderausstellungsprogramm des Stadtmuseums.

Die Städtische Galerie präsentiert in ihrem jährlichen Programm vor allem selbst kuratierte Ausstellungen aus dem Bereich der Bildenden Kunst, der Geschichte und Kulturgeschichte. Sie versteht sich als kulturelle Einrichtung zur Vermittlung der Formen, der Inhalte und Relevanz Bildender Kunst anhand von regionaler, historischer aber auch überregional zeitgenössischer Kunst. Sie bietet Raum für die Präsentation von Forschungsvorhaben, die an die Sammlungsfelder des Museums anknüpfen. Sie realisiert Kooperationsprojekte, insbesondere mit den Hochschulen, anderen Museen und Archiven.         

Ausstellungen - Bitte beachten Sie, dass wir zum Schutz vor Corona-Infektionen unser Ausstellungsprogramm laufend den Entwicklungen anpassen

Markus Krüger studierte an der Fachhochschule für Design in Münster. Die Schärfung der
Wahrnehmung für ungewohnte Ereignisse, sowohl konzeptuelles als auch informelles Vor-
gehen, eine Sensibilität für ungewohnte Zustände und schwierig fassbare Prozesse mag im
Studium schon angelegt worden sein.

Markus Krüger geht „methodisch“, jedoch jeder Methode misstrauend, aus verschiedenen
Perspektiven seine Sujets und künstlerischen Themenkomplexe mit zum Teil ungewöhn-
lichen Materialien in unterschiedlichen Medien an. Die Konzentration liegt dabei auf
visuellen Arrangements, denen das Prozessuale wesentlich zu Eigen ist. Markus Krüger
gelingt es, die Komplexität von Zuständen oder Ereignissen durch seine Arbeiten je nach
Motiv oder Thema in verschiedenen Facetten multimedial aufzubereiten und als visuelle
Protokolle zu höchst lyrischen Installationen zu verdichten.

 

Sonderausstellung in der Galerie im Rathaus vom 23. April  bis 6. Juni 2020
Der Eintritt ist frei!  

In der Malerei von Heiner Meyer ist es Attitüde, allgegenwärtige Ikonen aus Medien, Comic und Werbung in einem surrealen Crossover aus Fotorealismus, Pop mit kunstgeschichtlichen Querverweisen aufeinander treffen zu lassen. Was dabei durchscheint, ist die obsessive Faszination von einer Peinture der "schönen" Form und das Wissen um die Geschichtlichkeit von Malerei.

Für diese Ausstellung werden Gemälde Heiner Meyers aus privaten Kunstsammlungen zum Thema "Cars" zusammengetragen, Werke, die Blechspielzeug-Autos zum Motiv haben, und neuere malerische Arbeiten, die um das Motiv des Autos kreisen.

Aufgeblüht: Lippstadt und Lippe 1185 bis 1260
Sonderausstellung des Stadtmuseums Lippstadt in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv

Als älteste Gründungsstadt Westfalens steht Lippstadt für die Anfänge des Landes Lippe.
Bernhard II., Edelherr zur Lippe, erhielt um 1185 vom Stauferkaiser Friedrich I. Barbarossa
die Erlaubnis, eine Stadt zu gründen. Bald darauf wurde die Stadt an der Lippe in der Nähe
des Hermelinghofes, des Familiensitzes der Lipper, auf ihrem Eigengut erbaut.

Doch welche Faktoren führten dazu, dass die Stadt tatsächlich aufblühte? Was veranlasste
die Menschen, ihr Landleben aufzugeben und den Neuanfang in der Stadt zu wagen?
Anhand historischer Quellen und zahlreicher archäologischer Funde aus dem 12. und 13.
Jahrhundert ermöglicht die Ausstellung Einblicke in das wirtschaftliche, kulturelle und
religiöse Leben der Bürgerinnen und Bürger Lippstadts im Hochmittelalter.

Sonderausstellung in der Galerie im Rathaus vom 8. November 2020  bis 28. März 2021
Ausstellungseröffnung am Samstag, den 7. November 2020 um 17 Uhr
Der Eintritt ist frei!  

Veranstaltungen - Bitte beachten Sie, dass wir zum Schutz vor Corona-Infektionen unser Veranstaltungsprogramm laufend den Entwicklungen anpassen

Lesung mit Alfred Kornemann an jedem ersten Sonntag im Monat um 11 Uhr im Vierjahreszeitensaal des Stadtmuseums.

Der Eintritt ist frei!

Der Hör-Salon mit Dirk Raulf

In dieser 4teiligen Reihe im Stadtmuseum Lippstadt wird Musik gehört und über Musik
gesprochen. Unterschiedlichste Musik, von Klanglandschaft bis Klassik, von Mozart bis
Metal, von Pop bis Peinlichkeit. Laut und leise, kultiviert und konsternierend, geschmack-
voll und geschmacklos, individuell und improvisiert - auf jeden Fall aber überraschend
und unerhört.

Im ersten Teil nimmt Dirk Raulf die Zuhörer*innen mit auf eine Hörreise voller Überraschungen.
Im zweiten Teil bringt ein Gast „seine“ oder „ihre“ Musik mit, und es wird gesprochen über
biographische Vorlieben, Geschmäcker, Abneigungen, es gibt Lieblingslieder und launige
Anekdoten, es geht um Musikpolitik und Musikanalysen und vieles mehr. Was man sich von
einem kultivierten Musikradio wünschen würde und allzu selten bekommt, wird hier LIVE
geboten. „Radio Raulf“ sozusagen im Rahmen des Jahresprojekts „heimat.kunden“, also
immer auch mit einem ganz eigenen „Heimat-Bezug“.

Ohren auf und hingehört - der Eintritt ist frei!

Zu Gast sind an folgenden Sonntagen um 17 Uhr: 
29. März 2020 Dr. Christine Schönebeck, Direktorin des Stadtmuseums
10. Mai 2020 Sabine Pfeffer, Vorsitzende des Schul- und Kulturausschusses
6. September 2020 Prof. Jürgen Overhoff, Historiker
8. November 2020 Andreas Balzer, Kulturredakteur „Der Patriot"

 

Das Stadtmuseum hat von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Die Aktionen zum Internationalen Museumstag fallen aus. Die Ausstellung "Judo verbindet" wird zum geeigneten Zeitpunkt nachgeholt und erscheint vorab als Broschüre.

 

Ausstellungseröffnung um 11 Uhr im Stadtmuseum - entfällt coronabedingt

Judo verbindet.
Fremdheit überwinden am Beispiel des Judosports

Die Ausstellung basiert auf erzählten Lebensgeschichten ganz unterschiedlicher Menschen.
Eines haben sie gemeinsam: Sie berichten von Erlebnissen mit dem Judosport, bei denen
Fremdheit überwunden und Anderssein angenommen wird.
 

 

Puppenspiel mit Birgit Lux um 14 Uhr im Stadtmuseum - entfällt cornonabedingt

Mittendrin: Valentinas Besuch im Zauberwald 
Irgendwie anders, irgendwie besonders, das sind die Bewohner des Zauberwaldes.
Valentina ist neugierig und freut sich sehr darauf, sie alle kennen zu lernen.
Kasper und Prinzessin Bella zeigen ihr den Weg in eine Welt, in der jeder willkommen ist.
Vielleicht habt ihr ja Lust, sie zu begleiten.
 

 

Öffnungszeiten - Bitte beachten Sie, dass derzeit zum Schutz vor Corona-Infektionen die Sonderausstellungen in der Galerie im Rathaus geschlossen sind

Die Sonderausstellungen in der  Galerie im Rathaus sind für Sie geöffnet:

Di bis Fr von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 15:00 bis 17:00 sowie
Sa und So von 11:00 bis 18:00 Uhr

Die Dauerausstellung im Stadtmuseum ist wieder geöffnet:
mittwochs von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr und
sonntags von 11:00 bis 18:00 Uhr sowie jederzeit nach Vereinbarung:
02941/980 - 259.

Weitere Informationen zu den Hygienemaßnahmen finden Sie hier:

Ansprechpartner

Leitung
Dr. Christine Schönebeck
Tel.: 02941/980 - 260
Christine.Schoenebeck@Stadt-Lippstadt.de

 

 

 

Kurator für Bildende Kunst
Andreas Moersener
Tel.: 02941/980 - 454
Andreas.Moersener@Stadt-Lippstadt.de

 

 

 

Wissenschaftliche Volontärin
Rashida Hussein-Oglü M.A.
Ur- und Frühgeschichtliche Archäologin
Tel.: 02941/980 - 277
Rashida.Hussein-Oglue@Stadt-Lippstadt.de

Vergangene Ausstellungen

Sommer 1969 - Westfalen im Mondfieber
Eine Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes für Westfalen

 

Sommer 1969: Die ganze Welt versammelt sich vor dem schwarz-weiß Fernseher und schaut
gebannt auf die unscharf ruckelnde Szenerie: Der erste Mensch betritt mit schwerelos-
schwebendem Schritt den Mond. Im Vorfeld hatte es einen spektakulären Wettlauf zwischen
den beiden Großmächten USA und Sowjetunion gegeben bis die Mondlandung gelang.

Die Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes für Westfalen zeichnet dieses Stück Zeit-
geschichte nach, gibt technisch-naturwissenschaftliche Einblicke in das Thema und arbeitet
auf, wie die Mondlandung in Westfalen aufgenommen worden ist. Nach dem Blick vom Mond
auf die Erde ist nichts mehr wie zuvor. Der blaue Planet fasziniert in seiner Einzigartigkeit auf
neue Weise.

Sonderausstellung in der Galerie im Rathaus vom 02. Februar  bis 29. März 2020

In den künstlerischen Medien Fotografie und Videoinstallation untersucht der Berliner Künstler Manuel Schroeder seit mehreren Jahren den Baustoff Beton. In ausgedehnten Arbeitsaufenthalten im osteuropäischen Baltikum und Deutschland befragt er die Geschichte des Umgangs mit dem Material Beton und dokumentiert den Verfall verschiedenster Relikte aus Beton im öffentlichen Raum. Das Projekt „Concrete Delusion – Ressources and Leftovers“ arbeitet mit künstlerisch-audiovisuellen Umsetzungen von Produktionsprozessen der regionalen Zementindustrie, fotografischen Recherchen nach Betonarchitekturrelikten in Lippstadt und ebenso auch in der lettischen Hansestadt Daugavpils.

Lippstädter Teilnehmer aus Manuel Schroeders Workshops, die in 2018 und 2019 stattfanden, zeigen ihre fotografischen und kuratierten Arbeitsergebnisse aus dem Lippstädter Stadtraum in einer gemeinsamen Ausstellung zusammen mit Manuel Schroeders Arbeiten. Das Projekt „Concrete Delusion“ wird unterstützt vom Fachdienst Kultur und Weiterbildung der Stadt Lippstadt, der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West/Düsseldorf, dem Kunstverein Raumordnung e.V./Krefeld, dem Informationszentrum Beton IZB/Beckum und erhielt im Februar 2019 die Schirmherrschaft des wirtschaftspolitischen Sprechers der CDU Landtagsfraktion, Herrn MdL Henning Rehbaum.

Sonderausstellung in der Galerie im Rathaus vom 14. Dezember 2019  bis 19. Januar 2020

Mitmachausstellung für Kinder und Familien

Im Ausstellungsraum stehen die Besucher gleich am Anfang vor einer Wohnungstür. Bitte eintreten: Innen ist es ein bisschen wie in jeder Wohnung – und doch anders. Erstens sind Wände und Möbel komplett aus Pappe. Zweitens kann man in jedem Zimmer Dinge entdecken, die es sonst in Wohnungen nicht gibt: Vom Klo aus kann man ins Abwasserrohr steigen. Durch die Riesensteckdose kann man durchschauen. Und im Küchenschrank legt ein dickes, schwarzes Huhn ein Ei – zum Glück direkt in die Bratpfanne!

Auf Kinder im Alter von 3 -7 Jahren kommen in der Ausstellung viele Fragen zu:
Hat jeder Mensch ein Zuhause? Wie wollen wir leben? Woher kommt die Energie dafür? Wie viel Spielzeug ist genug? Was passiert mit unserem Müll? Wie kommt das Essen auf unseren Teller? Warum schmeißen wir Essen weg – und andere hungern? Was essen wir in hundert Jahren? Woher kommt das frische Wasser? Wie wäre es, wenn wir kein Wasser hätten? Wie kommt der Strom in die Steckdose? Es erwartet Sie eine große Wohnung ganz aus Pappe, in der man als Familie herrlich miteinander spielen und dabei eine ganze Menge lernen kann.
Veranstalter: Jugend- und Familienbüro der Stadt Lippstadt/Lokales Bündnis für Familie/Stadtelternrat
Mit freundlicher Unterstützung der Dr. Arnold Hueck-Stiftung

Sonderausstellung in der Galerie im Rathaus vom 11. November bis 8. Dezember 2019

Sonderausstellung des Stadtmuseums Lippstadt in Zusammenarbeit mit dem Lippischen Landesmuseum Detmold

Wenn der Sommer kommt, dann geht es 'raus in die Natur. Mit dem Fahrrad, oder dem Mofa, ausgerüstet mit der Picknickdecke, Handtuch und Schwimmzeug macht man sich auf den Weg in den kleinen Urlaub vor der Haustür. Lippstadt, die Stadt, die das Element „Wasser“ zu einem ihrer Markenzeichen gemacht hat, hat viel zu bieten.

In dieser Ausstellung geht es um Badespaß heute und um die Erinnerungen der Lippstädterinnen und Lippstädter an Schwimmen und Wasseraktivitäten in früheren Zeiten. Dabei werden vergessene Orte wiederentdeckt, an denen schwimmen gelernt oder gebadet wurde, wie Sandgruben und Kanäle, und es werden die notwendigen Utensilien für ein gelungenes Sommervergnügens gezeigt. Wie sah sie eigentlich aus, die Bademode, die vor 30 oder 40 Jahren hier getragen wurde?

Eine Rahmen-Kooperation mit dem Lippischen Landesmuseum ermöglicht es beiden Häusern, für die eigene Ausstellung auf den Fundus beider Museen zurückzugreifen und das Thema dennoch dezidiert auf die eigene Sonderausstellung und den regionalen Bezug hin auszugestalten.

Sonderausstellung in der Galerie im Rathaus vom 6. Juli bis 20. Oktober 2019

Ausstellung der Studierenden des Studiengangs Computervisualistik der Hochschule Hamm-Lippstadt

Hochauflösend, mehrdimensional und täuschend echt – so beschreibt die Hochschule Hamm-Lippstadt den Studiengang „Computervisualistik und Design“ am Standort Lippstadt. Was das bedeutet, kann man jetzt im Rahmen einer erneuten  Ausstellung der Hochschule erleben. Die Drittsemester des Studiengangs präsentieren in der Städtischen Galerie Lippstadt eine Auswahl ihrer besten Arbeiten aus dem Schwerpunkt Design der letzten den Semester.

Die Bandbreite der Ausstellungsstücke ist dabei so vielfältig und interdisziplinär wie der Aufbau des Studiengangs selbst und reicht von CAD-Entwürfen und Prototypen über 3D-Druckerzeugnisse aus dem Bereich Rapid Prototyping bis zu Selbstdarstellungen der Studierenden und fantasievollen Stop-Motion Filmen.

Sonderausstellung in der Galerie im Rathaus vom 4. Oktober bis 4. November 2018     

Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Lippischen Landesmuseum Detmold

Heutzutage haben Eltern ein großes Angebot, um ihre Kinder zu transportieren, wie Tragesack, Kinderwagen oder Fahrradanhänger. Doch wie mobil waren die lieben Kleinen früher?

Moderne und nostalgische Kinder- und Stubenwagenmodelle werden ebenso präsentiert wie der kleine Holzroller oder das alte hölzerne Dreirad. Manchmal korrespondieren Puppenwagen und Puppensportkarren mit ihren großen Vorbildern. Bollerwagen und ein Hochrad für Kinder sind Zeugnisse der Vielfalt von Fortbewegungsmitteln. Aber auch aktuelle Bobby-Cars, Inliner und Skateboards werden berücksichtigt. Die Ausstellung "Kinder Mobil" des Lippischen Landesmuseums Detmold bildet die Basis für die Sommerausstellung in der Galerie im Rathaus in Lippstadt. Hinzu kommen die Lippstädter Exponate aus der immer weiter wachsenden Spielzeugsammlung, die bis vor einiger Zeit noch im Stadtmuseum unterm Dach gezeigt wurde, aber keineswegs in Vergessenheit geraten ist. Historische Fotos und Erinnerungen an die Fortbewegungsmittel der Kindheit komplettieren den regionalen Bezug des Themas. 

Sonderausstellung in der Galerie im Rathaus vom 7. Juli bis 15. September 2018

Ralph Merschmann wurde in Lippstadt geboren, studierte Malerei an der Kunstakademie Münster, der westfälischen Hochschule für Bildende Kunst, die er als Meisterschüler Prof. Ulrich Erbens verließ. Ralph Merschmann spielt mit den Adhäsionskräften der wässrig, cremigen Acrylfarbe beim Farbauftrag, wenn er auf Pinsel und Malmesser verzichtet. Das Setzen von Kreisen, Punkten, Ovalen, gerundeten Rechtecken, Sternchen und unregelmäßigen blütenartigen  Flecken  erfolgt präzise, lässt aber zufällige Unregelmäßigkeiten als Zeugnis reiner „Peinture“ durchaus bestehen.

Der Maler ist durch die Sammlung des hiesigen Museums, insbesondere durch die  Barock-Epoche visuell geprägt worden. Die Dynamisierung und Entgrenzung des Bildraumes in die Tiefe zeugt bei seiner Malerei von barocker Raumkonzeption. Dass „abstrakte“ Malerei Kunst für „Spezialisten“ sei und in das anschauungslose Nirwana der Freudlosigkeit führt, oder dass konkrete und serielle Konzepte der Malerei vor allem Nerv tötende Wiederholungen für Asketen und Pedanten erzeugt, widerlegt Ralph Merschmann in seinen Bildserien ab Mitte der 1990er Jahre so humorvoll wie fundamental: mit sinnenfreudiger Material-Präsenz und dem ausufernden Variantenreichtum seines Repertoires.

Sonderausstellung in der Galerie im Rathaus vom 3. Mai bis 16. Juni 2018