geplant: 4 Times Baroque

Bach und Telemann – Ziemlich beste Freunde

Aufgrund der aktuellen Situation verschiebt sich der Vorverkaufsstart bis auf Weiteres!

 

Wir Informieren Sie rechtzeitig über den neuen Termin!

.

.

Die Freundschaft zwischen Bach und Telemann gehört zu den schönen Geschichten der Musikgeschichte. Sie nahm ihren Anfang im Thüringischen, als beider Wirkungsstätten nur eine gute Tagesreise trennte, Telemann als Hofkapellmeister in Eisenach, Bach als Organist, Konzertmeister in Weimar. Nach den Erinnerungen des Bach-Sohns Carl Philipp Emanuel (dessen Patenonkel Telemann war), sahen sich beide regelmäßig und hielten sehr viel voneinander. Seine „Pariser Quartetten“ zeigen deutlich Telemanns Neigung, weltoffen über den Tellerrand der damaligen zeitgenössischen deutschen Musik hinauszuschauen. Er war vielleicht der erste Konzertkomponist, der europäisch dachte und den „gemischten Stil“ als kompositorisches Ideal vertrat. Bach dagegen hinterließ mit seiner „Kunst der Fuge“ so etwas wie sein kammermusikalisches Erbe. In der traditionsreichen Form der Triosonate erhob er beide Oberstimmen und Basso continuo auf ein gleichberechtigtes Niveau.

Barockmusik und historische Interpretationspraxis bestimmten schon früh den musikalischen Werdegang der vier Ensemblemusiker von 4 Times Baroque. Sie lernten sich bereits in Jugendjahren kennen, wodurch sowohl eine freundschaftliche als auch professionelle Verbindung entstand, die den einzigartigen Zusammenhalt der vier Musiker auszeichnet. Das Ensemble gewann noch im Gründungsjahr 2013 den Publikumspreis beim Internationalen Marini Wettbewerb. Weitere renommierte Preise folgten in kurzen Abständen: 2017 der zweite Preis beim 1. Internationalen Moderationswettbewerb für Alte Musik in Frankfurt, 2018 der OPUS-Klassik „Nachwuchskünstler des Jahres“. Ein wichtiges Anliegen des Quartetts ist der möglichst unmittelbare Kontakt zum Publikum durch kurzweilige Moderation zu gespielten Werken und dem Schaffen der Musiker.

Quellen: www.4timesbaroque.eu; www.bachakademie.de; www.ndr.de

Jan Nigges, Blockflöte

Jonas Zschenderlein, Violine

Karl Simko, Violoncello

Alexander von Heißen, Cembalo

.

Foto © Gilbhart

Termine

  • 17.04.21 18:00 Uhr