Theatersanierung

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Im Mai 2018 ist der Bühnenvorhang unseres Stadttheaters das vorerst letzte Mal gefallen. Für voraussichtlich zwei Spielzeiten haben nun Architekten, Ingenieure, Techniker und Handwerker die Regie in unserem "Großen Haus" übernommen. Grund dafür ist eine aufwändige technische Sanierung des 1973 eröffneten Musentempels. So müssen nicht nur arbeits- und brandschutztechnische Auflagen erfüllt und Fluchtwege vergrößert werden, sondern auch sämtliche Leitungen, Kabeltunnel und Wasserleitungen müssen erneuert werden. In den 70er Jahren verwendete Baustoffe wie Asbest und PCB werden durch umwelt- und gesundheitsverträgliche Materialien ersetzt. Ein größeres Foyer, eine deutlich verbesserte Barrierefreiheit, eine neue Bestuhlung und eine moderne Licht- und Tontechnik werden das 16 Mio. € Projekt abrunden.

Vieles aus der technischen Sanierung wird für das Auge des Publikums eher unsichtbar bleiben. Und dennoch wird sich Vieles positiv verändern: das deutlich vergrößerte Foyer, die verbesserte Akustik, barrierefrei gestaltet, mit einer Behindertentoilette und einem Fahrstuhl ausgestattet. Es wird eine komplett neue Bestuhlung geben - im Foyer und im "Großen Haus". Auch in die Ton- und Lichttechnik wird investiert - das wird unserem Publikum nicht verborgen bleiben. Die Grundarchitektur von Prof. Gerhard Graubner, bekannt durch zahlreiche Theaterbauten und Schauspielhäuser, soll aber bewusst bewahrt werden. So werden die Lippstädter Ihr Stadttheater auch nach der Sanierung wiedererkennen.

Die Sanierung des Stadttheaters: Bilder von der Baustelle

Unser neues Stadttheater