"Schaukel und Seilbahn muss es immer geben"

Bürgermeister Sommer eröffnet neuen Spielplatz in Lipperbruch

Lippstadt. Gute Stimmung auf dem neuen Spielplatz in Lipperbruch: Bei herrlichem Wetter eröffnete Bürgermeister Christof Sommer offiziell den Spielplatz und enthüllte den neuen Namen des Platzes. Tatkräftige Unterstützung bekam er dabei von den Kindern aus dem umliegenden Wohngebiet, die zahlreiche Namensvorschläge eingereicht hatten. Durchgesetzt hat sich der Vorschlag der sechsjährigen Linda. Von nun an heißt der Kinderspielplatz "Großer Spielplatz Libru".

 

So steht es nun auch auf dem Eingangsschild am Spielplatz - das vor der offiziellen Verkündigung des Gewinnernamens traditionell mit der Jacke von Michael Knieps, Spielplatzprüfer bei der Stadt Lippstadt, verhüllt war. "Ihre Jacke ist aber neu", bemerkte Christof Sommer gegenüber dem Spielplatzprüfer direkt - mit Blick auf die zahlreichen Spielplatzeröffnungen, die beide schon gemeinsam erlebt haben. Aus dieser Erfahrung weiß der Bürgermeister auch: "Bei den Spielplätzen heutzutage muss es immer eine Nestschaukel und eine Seilbahn geben - das ist angesagt bei den Kindern". Das kann auch Michael Knieps aus seiner langjährigen Erfahrung bestätigen: Der Spielplatzprüfer führt bei jedem neuen Spielplatz eine Kinderanhörung durch, bei dem alle ihre Wünsche für den neuen Spielplatz äußern dürfen. Auch wenn die Spielgeräte dann geliefert sind, ist Michael Knieps zur Stelle und testet persönlich die Geräte.

 

Neben Schaukel und Seilbahn hat der Spielplatz "Libru" noch weitere Highlights zu bieten. Zwei Picknicktische laden zum Verweilen ein und eine Großspielanlage mit Kletterturm bietet ausreichend Platz zum Spielen und Toben. Für die kleineren Kinder steht ein Sandschiff bereit, ein "ganz neuer Prototyp", wie Michael Knieps verspricht. Den bei der Eröffnung anwesenden Kindern gefiel der neue Spielplatz offensichtlich, es wurde ausgiebig gespielt und getobt. Kurz unterbrochen wurde das Spiel nur durch die Preisvergabe für die Namensvorschläge und die Enthüllung des Namens. Danach widmeten sich die Kinder wieder ausführlich den Spielgeräten. "Alles, wie es sein soll", freute sich Michael Knieps.

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