Lippstädter Unternehmerinnen zu Gast bei heimischem Hersteller von industriellen Schnelllauftoren

13.10.2010 - Das Unternehmen Albany Door Systems im Gewerbegebiet Am Mondschein war Ziel von 17 Lippstädter Unternehmerinnen des LUNA-Netzwerkes.

Die meisten kannten das Unternehmen bisher nur durch das Firmengebäude im Gewerbegebiet Am Mondschein und die Versuchs- und Testanlagen für die hier gefertigten Schnelllauftore.

Nun boten Bianca Bachmann, Leiterin Produktfabrik, und Ulrich Lange, Manager Operations and Logistics Europe, durch Vermittlung der Wirtschaftsförderung Lippstadt den Teilnehmerinnen die Möglichkeit, detaillierte Einblicke in die Logistik- und Produktionsprozesse zu nehmen.

Albany Door Systems in Lippstadt gehört als Tochtergesellschaft zur Albany International Corporation, deren Ursprung in Albany, New York liegt. Der Betriebsführung voraus ging eine allgemeine Vorstellung des Unternehmens und seiner Geschichte: Die Suche nach neuen Absatzmärkten für die bei Albany hergestellten Gewebe führte zur Erfindung des weltweit ersten Schnelllauf-Rolltores im Jahr 1968 in Schweden. Die flexiblen "Behänge" der verschiedensten Art schufen die Möglichkeit, die Tore dauerhaft extrem schnell auf- und abzuwickeln.

Mittlerweile wurde aus diesen Ursprüngen ein umfangreiches Produktspektrum entwickelt, das dazu dient Hallen und Arbeitsbereiche sehr effektiv voneinander zu trennen, wenn Temperaturunterschiede, Luftzug oder schlicht der Bedarf nach räumlicher Trennung dies erfordern. Bekannt sind diese Tore auch durch viele Supermärkte, bei denen sie als Sichtschutz zwischen Verkaufsbereich und Lagerfläche genutzt werden.

Die Palette der im Lippstädter Werk für jeden Kundenauftrag individuell gefertigten Tore reicht von einfachen Kunststoffbehängen bis zu Toren, die gemäß z.B. Lebensmittel- oder Reinheitsbestimmungen eingesetzt werden. Obwohl die Tore weitgehend aus standardisierten Teilen bestehen, wird jedes Einzelne dennoch immer kundenspezifisch auf Maß angefertigt.

Da Albany seinen Kunden für mindestens 10 Jahre die kurzfristige Lieferung sämtlicher Ersatzteile zusichert, ist in diesem Bereich eine aufwendige Logistik notwendig. Diese besichtigten die Unternehmerinnen ebenso wie die Produktionshallen, in denen komplette Tore durch qualifizierte Facharbeiter individuell gefertigt werden. In einer Abschlussrunde wurden dann Themen wie die Familienfreundlichkeit und die Mitarbeitermotivation durch betriebliches Vorschlagswesen diskutiert.

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