Dorferneuerung, Inhalte und Ziele

Die Gestaltung unserer Dörfer zwischen Landwirtschaft und Wohnen

Zielsetzung ist es, die Lebensbedingungen und Qualitäten im ländlichen Raum zu verbessern. Die Dorferneuerung und der Dorfwettbewerb 'Unser Dorf soll schöner werden' führen zur ganzheitlichen Dorfentwicklung. Eine zielgerichtete Entwicklung setzt eine umfassende planerische Vorbereitung voraus.

Hierfür eignet sich das Dorfentwicklungskonzept. Es bündelt und koordiniert alle bisher durchgeführten und geplanten Maßnahmen für Teilräume/Teilbereiche des Dorfes und bietet einen Rahmen für die zukünftige Entwicklung des Dorfes.

Als Bindeglied zwischen den generellen Darstellungen des Flächennutzungsplanes und den detaillierten Festsetzungen des Bebauungsplanes zeigt es die strukturellen und gestalterischen Zusammenhänge innerhalb eines Ortes auf. Das Konzept ist ein informelles Planungsinstrument, es unterliegt keiner Rechtskontrolle wird aber als Grundlage für die zukünftige Entwicklung beschlossen. Für folgende Stadtteile sind Dorfentwicklungskonzepte erarbeitet worden:

  • Eickelborn, Dezember 1997
  • Dedinghausen,Dezember 1997
  • Esbeck, Juni 1994
  • Overhagen, Juni 1994
  • Lohe, Dezember 1997 
  • Benninghausen, Juni 1994


Aus diesen Konzepten sind folgende Einzelmaßnahmen umgesetzt worden:

Benninghausen: Umgestaltung der Straße Hammerschmidtbogen'

Lohe: Umgestaltung 'Kleine Straße' Rückbau des Kreuzungsbereiches K 40/K 42 1. Bauabschnitt

Eickelborn: Dorfmittelpunkt im Bereich der alten Schule

Zur Finanzierung der im Dorfentwicklungskonzept vorgeschlagenen Maßnahmen stehen öffentliche Mittel zur Verfügung. In Abhängigkeit von der Art der jeweiligen Maßnahme gewähren der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und der Kreis verschiedene Zuwendungen.

Zuwendungen zu Maßnahmen der Dorferneuerung

Für Maßnahmen an baulichen Anlagen in dörflich geprägten Stadtteilen ist eine Förderung aus dem Förderprogramm für Maßnahmen der Dorferneuerung des Landes Nordrhein-Westfalen möglich. Voraussetzung für eine Förderung ist die Vereinbarkeit mit den Belangen des Denkmalschutzes.

Gefördert werden die Erhaltung, Instandsetzung und Gestaltung landwirtschaftlicher und ehemals landwirtschaftlich genutzter Bausubstanz mit ortsbildprägendem Charakter, vor allem bauliche Gestaltungselemente an Einzelobjekten oder Ensembles.
Auch kleinere bauliche Maßnahmen, die zur Gestaltung des Ortsbildes beitragen, wie Mauern, Brunnen, usw., können in die Förderung einbezogen werden.

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