Stadtmuseum Lippstadt

Stadtmuseum
Stadtmuseum

Das Museum ist in einem stattlichen Patrizierhaus untergebracht, das um 1656 errichtet wurde. Sein jetziges Aussehen erhielt das Haus um 1765-70, als der Justizrat J. C. Rose, einer der reichsten Bewohner Lippstadts, prächtige Stuckdecken im Rokokostil anbringen ließ.

Aus der Vielzahl der Sammlungsbestände, die wegen Platzmangel teils magaziniert sind, können hier nur stichwortartig genannt werden:

  • Vor- und Frühgeschichte (u. a. Funde aus dem "Hohlen Stein")
  • Sakrale Kunst und Kunsthandwerk aus der Stadt und dem ehem. Kreis Lippstadt (Hl. Michael, um 1300)
  • Geschichte der Stadt (silbervergoldetes Bürgermeisterzepter, um 1500 und des ehem. Kreises Lippstadt)
  • Möbel, Kunsthandwerk und Wohnkultur, insbesondere des 18. und 19. Jahrhunderts
  • Eine der umfangreichsten Fächersammlungen in NRW (darunter Fächer und Fächerentwürfe der Lippstädter Künstlerin M. Steinbecker, frühes 20. Jahrhundert)
  • Bürgerliche Küche und Schlafkammer
  • Volkskunde und Kulturgeschichte
  • Altes Spielzeug und Geschichte des Schulwesens in Lippstadt
  • Wissenschaftliche Instrumente (Sammlung Schupmann) und pharmaziehistorische Sammlung

Das Museum veranstaltet regelmäßig Sonderausstellungen, in denen Aspekte der Kulturgeschichte und Lokalhistorie beleuchtet werden.

Altes wiederfinden – Neues entdecken – Austausch im Gespräch -
ein Museumsbesuch für alle Sinne!


 

Das Sachgebiet Bildende Kunst versteht sich als kulturelle Einrichtung zur Vermittlung der Formen und Inhalte Bildender Kunst anhand lokal-regionaler bzw. überregionaler zeitgenössischer und lokalhistorischer Kunst.

Es werden jährlich zwei bis drei Ausstellungen regionaler und überregionaler zeitgenössischer Kunst in der städtischen Galerie im Rathaus veranstaltet.


 
Links und weitere Informationen zu dieser Seite: