Notfalldienste: Nützliche Adressen, Notfallkarte und Notfallmeldung für Hör- und Sprachbehinderte

So finden Sie die nächste Notfallapotheke oder Notfalldienstpraxis

Die Apothekerkammer Westfalen-Lippe  bietet einen Notfalldienstkalender an. Hier können Sie Ihre Adresse eingeben und so die nächstgelegene Notdienstapotheke in NRW finden.

Einen ähnlichen Service bietet die kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe für Notfalldienstpraxen und den Fachärztlichen Notfalldienst. Wenn Sie einen Arzt brauchen und nicht bis zur nächsten Sprechstunde warten können, werden Sie in einer Notfalldienstpraxis in Ihrer Nähe versorgt. 

Notfallmeldung für Hör- und Sprachbehinderte

Hör- und Sprachbehinderte haben die Möglichkeit einen Notfall per Fax zu melden. Das Formular wurde in Zusammenarbeit mit der Gehörlosenberatungsstelle des Diakonischen Werkes Hochsauerland-Soest entwickelt und kann durch Betroffene vorsorglich im Vorfeld mit der Absenderadresse ausgefüllt werden, sodass bei Bedarf nur noch wenige Felder ausgefüllt werden müssen. Über dieses Fax-Formular können die Feuerwehr, der Rettungsdienst oder die Polizei alarmiert werden.

Die eingegangenen Notfall-Faxe werden durch die Leitstelle umgehend beantwortet, damit der Absender informiert ist, dass Hilfe unterwegs ist.

Das Formular ist als PDF-Dokument hinterlegt. Wenn Sie den Adobe Reader noch nicht installiert haben, dann können Sie diesen kostenlos von der Adobe-Homeoage downloaden. Klicken Sie dazu einfach auf das Symbol "Get Adobe Reader" und folgen den Anweisungen auf der Adobe-Website.

Notfallkarte: Alle wichtigen Angaben im Notfall zur Hand

Ein Albtraum für jeden Notfallretter: Er kommt in die Wohnung des Patienten, aber  dieser ist nicht ansprechbar. Damit fehlen dem Helfer auch wichtige Angaben - über Allergien, besondere Medikamenteneinnahmen oder Grunderkrankungen. Wenn Angehörige nicht dabei sind oder unter Schock stehen, müssen Rettungsdienstmitarbeiter oder Ärzte auf möglicherweise lebensrettende Auskünfte verzichten. Diese Gefahr haben die Mitglieder des Seniorenbeirats der Stadt Lippstadt erkannt. Sie haben sich deshalb für die Einführung einer „Notfall-Karte“ ausgesprochen.

Die Notfall-Karte ist

  • in der Bürgerberatung
  • der Stadt- und Kulturinformation im Rathaus
  • in beiden Lippstädter Krankenhäusern  erhältlich

Die Notfallkarte besteht aus einem vom Patienten auszufüllenden Vordruck. Hier werden persönliche Daten und Angaben zu Hausarzt, Krankenkasse, Patientenverfügung sowie Vorerkrankungen, Krankenhausaufenthalten und Medikationen eingetragen. Die Karte ist klein und kompakt, sodass sie problemlos ins Portmonee passt.  So kann man die Karte immer bei sich tragen.  Zusätzlich ist es sinnvoll, eine zweite Karte innen direkt neben der Wohnungstür in Augenhöhe anzubringen. So haben die Retter im Notfall schnellen Zugang zu den Daten, die sie für eine Akutbehandlung benötigen.