Gewinner des Schüler Businessplan Wettbewerb Lippstadt geehrt

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Der Businessplan Wettbewerb Lippstadt 2016 war eine gelungene Premiere – davon war Dr. Ingo Lübben, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung schon bei seiner Begrüßung der über 70 Gäste im CARTEC überzeugt. Dessen  war man sich zu Beginn der Vorbereitungen der Idee vor über einem Jahr nicht sicher. Es galt, Schülerinnen und Schüler aller Schularten im Alter von 14-19 Jahren zur Teilnahme an diesem sehr anspruchsvollen langen Projekt zu motivieren. Am Ende sollten gut ausgearbeitete Businesspläne beim Wettbewerb eingereicht werden.

Parallel zum Start des deutschlandweiten Startup Teens Wettbewerb hatte die Wirtschaftsförderung mit Unterstützung des Vereins STARK e.V. und der Dr. Arnold Hueck-Stiftung einen lokalen Wettbewerb ausgerufen. Um die Jugendlichen optimal zu betreuen, wurden Lippstädter Unternehmerinnen und Unternehmer gebeten, für die unterschiedlichen Teams eine Mentorenrolle zu übernehmen.

Die Kombination aus Motivation und Inspiration der Schülerteams, der Betreuung durch Mentoren, die Onlinetrainings von Startup Teens und einiger Treffen aller Beteiligten im CARTEC brachte dann nicht nur bundesweit den Erfolg.

Auch in Lippstadt wurden fünf sehr gute Businesspläne für den Wettbewerb eingereicht. Eine Jury, bestehend aus Horst-Dieter Blech (Hueck-Stiftung), Markus Schmidt (STARK e.V.) und Dr. Ingo Lübben ermittelte die Gewinner.

Im Rahmen der Prämierung  im CARTEC erhielten zunächst nicht nur die anwesenden Schülerteams von erfahrener Seite wichtige Ratschläge zum Thema Existenzgründung. Michael Jaeger, Mitglied der HELLA Geschäftsleitung vermittelte die Bedeutung und Notwendigkeit von kreativem unternehmerischem Denken - auch bei einer Tätigkeit in einem großen Unternehmen. Anhand prägnanter Bespiele verdeutlichte er, dass man nicht nur eine gute Idee haben, sondern diese auch umsetzen müsse. Last but not least müsse man Menschen finden, die bereit wären, für diese Idee Geld auszugeben.

Prof. Ulrich Schneider gab seinem Publikum auf sehr humorvolle Weise Hinweise zum Umgang mit und zur Einschätzung von Startups. So sei es u.a. von zentraler Bedeutung, dass man die Grenzen der Physik nicht ignoriere, sich Rat und Beratung einhole. Auch zu einer abgeschlossenen Ausbildung oder einem Studium riet er dringend.

Den Höhepunkt des Abends stellte die Bekanntgabe der Gewinnerteams dar:  Wie schon im bundesweiten Wettbewerb, lag auch in Lippstadt das Team Maximilian Reinberger, Alexander Bittner und Alexander Werning  vorn. Ihr Projekt B.E.R.T. ist eine einfache, sichere, verschlüsselte, kabellose und automatische Datensicherung für PCs. Den zweiten Preis erzielten Lisa Bohle, Sarah Secci, Jana Deimel und Ellen Brühl mit dem "Fancy Food Finder". Mit ihrer App kann man IMMER und ÜBERALL ein zur jeweiligen Ernährungsform passendes Restaurant finden. Das Trio Simon Hajduk, Philipp Darscht und Gianmarco Tota sicherte sich den 3. Preis mit "nohanta". Sie wollen mit ihrer Idee den Lebensmitteleinkauf optimieren mit einer Kombination aus Robotik, Online-Markt, Bereitstellungs- und/oder Lieferservice.

Besonders ausgezeichnet wurden auch Lara Rüsing und Leander Maas für ihre erfolgreiche Teilnahme am Schüler Businessplan Wettbewerb Lippstadt. Lara präsentierte das Konzept  eines Onlineshops für individuell angepasste und gestaltete Reithosen. Leander war mit "Quark `n` More" - einem Franchise-System für individuelle Milchshakes und Quarkspeisen zu Pauschalpreisen vertreten.

Der besondere Dank der Schüler und von Dr. Lübben galt den Mentoren, die sich zur Betreuung der Teams bereit erklärt hatten! Leider konnten nicht alle 10 UnternehmerInnen bei der Prämierung zu Gast sein.

1. Preis: Maximilian Reinberger, Alexander Bittner, Alexander Werning
2. Preis: Lisa Bohle, Sarah Secci, Jana Deimel, Ellen Brühl
3. Preis: Simon Hajduk, Gianmarco Tota, Philipp Darscht
Besondere Auszeichnung: Lara Rüsing, Leander Maas
Die Mentoren:
(Matthias Ferber, Friedrich Waldeyer, Dirk Sadlowski, Florian Kleinehollenhorst, Susanne Wicker, Helmut Steltemeier, Ludwig Deimel (v.l.n.r.); es fehlen Cathrin Samy, Wolfgang Hartmann und Jan Hülsemann)