Staatsorchester Rheinische Philharmonie

Sinfoniekonzert

Man stelle sich vor, ganze vier Jahre auf die Komposition eines Violinkonzerts zu verwenden. Zweifel, Umschreiben, Verwerfen, Zusammenarbeit mit dem bedeutendsten Geiger, um es auch technisch stimmig zu gestalten. Dann der Durchbruch, das Werk wird ein Riesenerfolg. Nur um dann zu sagen: „Ich kann dieses Konzert nicht mehr hören.“ Doch genau so erging es Max Bruch mit seinem 1. Violinkonzert. Er fühlte sich zu Unrecht auf dieses Werk reduziert und es ärgerte ihn, seine anderen Beiträge zu dieser Gattung vernachlässigt sehen zu müssen. Dass das g-moll Konzert unangefochten zu den meist aufgeführten romantischen Werken zählt, liegt schlicht an seiner Perfektion und Ausgewogenheit. Dem auratischen Sog des lyrischen Adagio etwa kann man sich einfach nicht entziehen.

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Richard Wagner

Siegfried-Idyll

Max Bruch

Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-Moll op. 26

Johannes Brahms

Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11

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Tianwa Yang, Violine

Leitung: Róbert Farkas

Foto: © Kai Myller

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