Silvesterkonzert "Freunde, das Leben ist lebenswert"

Philharmonie Tschenstochau

Werke von Strauß, Brahms, Lehar, Tschaikowski, L. Delibes, Stolz, Hellmesberger, Puccini, Anderson und Fink

Manfred Fink, Tenor

Philharmonie Lemberg

Leitung: Hermann Breuer

"Freunde, das Leben ist lebenswert" aus Franz Léhars musikalischer Komödie "Giuditta" hat sich als unverwüstlicher Ohrwurm bewährt. Léhar hatte sich vor diesem genialen Wurf im Vorfeld mit seinen Operetten Weltruf erarbeitet. Dennoch strebte er nach Höherem. Der erste Versuch, mit dem Singspiel "Friederike" einen Spielort der Höchstmusikkultur wie die Wiener Staatsoper zu erobern, scheiterte zunächst. Doch so schnell gab der Komponist nicht auf. Zufällig kehrte Maria Jeritza als "Primadonna assoluta" von der Met an die Staatsoper zurück und er schrieb ihr eine Hauptrolle auf den Leib. Es sollte sein letztes Werk werden. Zwar versuchte der damalige Staatsoperndirektor Clemens Krauss die Uraufführung zu verhindern. Doch Geldsorgen des Hauses führten dann doch zur Erstaufführung an dem Haus, an dem normalerweise keine Operetten zur Aufführung kamen. Gerüchten zufolge hätte man 10.000 Karten für die Premiere verkaufen können. Jedenfalls wurde es ein überwältigender Erfolg.

Die Karriere des Tenors Manfred Fink begann früh mit Schlagermusik. Dank seiner strahlenden Stimme wurde er bereits als Teenager für das Fernsehen entdeckt. Unter dem Pseudonym Manfred Rosen stand er sechs Jahre lang zusammen mit Peter Frankenfeld und Anneliese Rothenberger auf zahlreichen Showbühnen. Die Laufbahn als Opernsänger begann für ihn dann am Staatstheater Mainz. Später wurde er festes Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf, der er fast zwei Jahrzehnte angehörte. Es folgten Gastspiele an der Wiener Staatsoper, der Hamburgischen Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen und an der Pariser Oper. In Italien trat er in Parma, am Teatro La Fenice in Venedig, am Opernhaus Rom, beim Maggio Musicale Fiorentino in Florenz und schließlich an der Mailänder Scala auf. Außerdem sang er in Buenos Aires und im Bolschoi-Theater in Moskau.

Quellen: www.jan-richard-kehl.de; de.wikipedia.org; www.zagovec-artists.de; konzertkritikopernkritikberlin.wordpress.com

Absage des zweiten Silvesterkonzertes

Der Städtische Musikverein Lippstadt e.V. sagt das Silvesterkonzert um 20 Uhr ab.

Während im Stadttheater die Nachfrage für das 2. Silvesterkonzert groß genug war, um das beliebte unterhaltsame Programm, das der langjährige Dirigent der Silvesterkonzerte, Hermann Breuer, sorgfältig zusammengestellt hat, ist die Nachfrage nach Konzertkarten am neuen Veranstaltungsort, der Aula der Gesamtschule in Lippstadt, sehr gering.

Deshalb hat sich der Vorstand des Musikvereins entschlossen, das 2. Konzert abzusagen.

Bereits gekaufte Karten für das Konzert um 20 Uhr können in der Kulturinformation im Rathaus zurückgegeben werden. Je nach Wunsch wird der Kaufpreis erstattet oder in Karten für das Konzert um 17 Uhr umgewandelt.

Der Musikverein sagt zu, dass Gäste, die zusammen sitzen wollen, dies auch können werden.

Da zu Beginn der Saison die Veranstaltung mit freier Platzwahl verkauft wurde, verteilen Mitarbeiter vor dem Konzert Namensschilder auf den Plätzen. Entsprechende Listen, die dann Namen und Reihen angeben, werden dann an den Eingangstüren hängen.

Wer im Vorfeld noch keinen Namen beim Verkauf angegeben hat, kann die Karten zurückgegeben und über eine Namensangabe sicherstellen, dass er oder sie mit Freunden und Bekannten zusammensitzen kann.

Der Musikverein bedauert diese Unannehmlichkeiten in Folge der Theatersanierung sehr und wird für die kommende Spielzeit bemüht sein, den Wünschen der Gäste noch besser Rechnung zu tragen.

Termine

  • 31.12.18 17:00 Uhr