Gabor Boldoczki, Trompete und PKF Prague Philharmonia

Gabor Boldoczki
"Bohemian Rhapsodie"

Benda: Sinfonie in G-Dur Nr. 2

Neruda: Konzert für Trompete, Streicher und B.c. in Es-Dur

Dvorak: Nocturne für Streichorchester in B-Dur op. 40

Hummel: Introduction, Thema und Variationen in f-Moll op. 102 für Flügelhorn und Orchester

Vanhal: Sinfonia in g-Moll (Bryan g1)

Dvorak: zwei Walzer für Streichorchester op. 54

Vanhal: Konzert für Flügelhorn und Orchester in F-Dur

Johann Baptist Georg Neruda ist einer der Benannten, die in Europa den Ruf Böhmens mehrten. Neruda arbeitete am Dresdener Hof als Geiger. Sein Trompetenkonzert entstand dort um 1750, wo er die besten Hornvirtuosen seiner Zeit traf. Geradezu märchenhaft liest sich der Aufstieg des Lebenslauf Johann Baptist Vanhals. Als Sohn leibeigener Bauern, gelang es ihm nicht nur, sich als Violinist, Lehrer und Komponist aus der Leibeigenschaft freizukaufen, sondern einer der ersten Künstler zu werden, die ohne fürstliche Anstellung leben konnten. Vanhals kreativer Output ist gigantisch. Weit über 1000 Werke flossen aus seiner Feder. Von den Zeitgenossen gerühmt, geriet auch er in den Schlagschatten des Wiener Dreigestirns Haydn-Mozart-Beethoven und damit weitgehend in Vergessenheit. Solche Ungerechtigkeiten auszugleichen und einigen Komponisten ein Stück Gerechtigkeit wiederfahren zu lassen, ist neben aller Virtuosität ein Anliegen des Programms "Bohemian Rhapsody".

Quellen: www.koelnklavier.de; www.henle.de; books.google.de

Abonnementbuchungen sind ab sofort möglich.

Der Kartenverkauf beginnt am Montag, 9. Juli 2018.

 

Wegen der laufenden Theatersanierung findet dieses Konzert in der Aula der Gesamtschule statt.

Termine

  • 29.03.19 20:00 Uhr