Buswartehäuschen in Hörste umgestaltet

Stadt und Ortsteil schließen Projekt gemeinsam erfolgreich ab

Lippstadt. " Das ist eine "Win-win-Situation" für die Stadt Lippstadt und den Ortsteil Hörste", sind sich Ortsvorsteher Berthold Buttler und Fachdienstleiter Jörg Bökenkötter von der Stadt Lippstadt einig: Nach der Vorlage eines Konzepts durch den Hörster Ortsvorsteher, den Heimatbund Hörste-Garfeln und Anlieger wurde das alte Buswartehäuschen nördlich der Hörster Straße in Zusammenarbeit mit der Stadt Lippstadt abgerissen und der Platz mithilfe ehrenamtlicher Helfer neu gestaltet - inklusive Infotafel und Fahrradständern.

 

"Nachdem die Bushaltestellen im Ortsteil barrierefrei umgebaut wurden, war das alte Buswartehäuschen überflüssig", erklärt Jörg Bökenkötter, Fachdienstleiter Straßenbau der Stadt Lippstadt. Geplant war aus dem Buswartehäuschen eine Fahrradabstellanlage zu machen. "Die Hörster Bürgerschaft wünschte sich aber einen kompletten Abriss und eine Umgestaltung des Platzes", erläutert Berthold Buttler. Nach einem gemeinsamen Ortstermin - bei dem sich herausstellte, dass das Dach komplett sanierungsbedürftig ist - stellte die Stadt einen Abriss in Aussicht, wenn ein entsprechendes Nachfolgekonzept vorliegt.

 

Im Herbst 2017 präsentierten die Hörster ein entsprechendes Konzept, das vorsieht, das alte Bushäuschen abzureißen und die Infotafeln auf den frei gewordenen Platz zu versetzen. Nebenan sollen Fahrradständer entstehen. Der Abriss des Wartehäuschens und das Aufstellen der Fahrradständer sollte dabei durch die Stadt, die Aufnahme und Neuverlegung des Pflasters sowie das Umsetzen der Infotafel durch den Heimatbund erfolgen. "Dieses Konzept hat uns sehr gut gefallen und wir haben dementsprechend zugestimmt, uns an dem Vorhaben zu beteiligen", so Jörg Bökenkötter. Vorteil der neuen Umgestaltung: "Die Kosten für ein neues Dach entfallen, die Fahrradstellplätze passen gut in das städtische Nahverkehrskonzept und der Platz wird deutlich in seiner Aufenthaltsqualität für die Hörster aufgewertet", freuen sich Bökenkötter und Buttler.

 

Im Oktober 2017 beginnen die Bauarbeiten: Während die Stadt Lippstadt den Abriss des alten Häuschens übernimmt, lassen ehrenamtliche Helfer in Hörste unter der Leitung von Dieter Heinrichsmeier vom Heimatbund Hörste-Garfeln die Infotafel abbauen, in einer Schreinerei aufarbeiten und anschließend auf der freigewordenen Fläche platzieren. Die Fahrradständer entstehen wie geplant nebenan. Mitte Januar ist die Umgestaltung komplett. "Wir freuen uns sehr, dass die Zusammenarbeit so gut funktioniert hat und der Platz sinnvoll und kostenschonend aufgewertet werden konnte", heißt es von allen Beteiligten.

 

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