Geführte Radrouten, Natur, Länge 55 Km

1.Rixbeck

Alter Eichenbestand im Norden von Rixbeck (150 bis 200 Jahre alt).Im alten Ortskern und an dessen Rand sind vier Obstweiden vorhanden. Eine Obstweide weist eine Flächengröße von 2,5 ha auf, drei weitere jeweils eine Flächengröße von 0,5 ha. Der Obstbaumbestand ist jeweils lückig. Aufgrund der Flächengröße sind aber noch zahlreiche, z.T. alte Obstbäume vorhanden. Zumeist dominieren Apfelbäume, aber es kommen auch Birnen- und Pflaumenbäume vor. z. T. wurden die Obstbäume stark zurückgeschnitten. Ebenfalls teilweise werden die Obstweiden von Weißdornhecken gesäumt. Sämtliche Flächen werden beweidet. Die einzelnen Obstweiden sind durch Straßen bzw. Gebäudekomplexe voneinander getrennt.Westlich der Kreisstraße K 50 wird der Scheinebach von einem artenreichen Gehölzbestand bekleidet. Der ca. 1,5 m breite Bach ist begradigt und eingetieft. Der Bach weist durchgehend Steilufer auf. Durch den angrenzenden beidseitigen Gehölzbestand wird der Bach zumeist beschattet. Der Bach ist samt begleitende Ufergehölze ca. 7 m bis 8 m breit. Es dominieren Spitzahorn, Esche, Hybridpappel, Silberweide, Hasel, Weißdorn, Pfeifenstrauch, Kratz..., Schwarzer Holunder und Schlehe. Neben einer Baum- und Strauchschicht ist auch eine Krautschicht, vorwiegend aus Giersch und Großer Brennessel, ausgebildet. Der kleine Bach führt mit Ausnahme langer Trockenperioden ständig Wasser. Der Straßenname 'Alpenstraße' weist auf die volkstümliche Bezeichnung 'Rixbecker Alpen' hin, die eine gruppenartige Erhebung im Dorf Rixbeck bezeichnet. Ursache ist der Durchbruch des unterlagernden Emschermergels (Oberkreide) nahe der Oberfläche.

2. Schwarzenrabener Wald

Der Schwarzenrabener Wald zeichnet sich durch eine hohe Artenvielfalt aus. Vor allem für seltene Vogelarten, wie Spechte, Sperber und Neuntöter stellt er in der waldarmen Lössbörde einen wertvollen Rückzugsraum dar. Gerstholz und Dornkamp sind besonders naturnah belassene Gebiete des Schwarzenrabener Holzes.

3.Oechtringhausen

Dorf mit typisch westfälischem ländlichen Charakter.

4. Garfeln

Im Bereich der Lake stehen ca. 200 Kopfbäume. Im Dorf gibt es zwei Obstwiesen mit 100 alten Obstbäumen.

5. Dicke Kiefer

Naturdenkmal

6.Feuchtwiese 'Schwammberg'

Bei diesem Biotop handelt es sich lt. Biotopkataster der LÖLF um 'die letzte Feuchtwiese in der Lippeniederung im nordöstlichen Teil des Kreisgebietes'.

7.Düne 'Schwammberg'

Dieser Standort zeichnet sich durch extreme Trockenheit aus. Er steht damit im Gegensatz zur Feuchtwiese.

8.Esbeck

Grünlandschaft mit einer großen Anzahl gepflegter Hecken. Biotopbildung in der Mergelgrube 'Im Berg'.

9. Park- und Auenlandschaft 'Grüner Winkel'

10. Zachariassee

Naturschutzgebiet mit wichtigen Vogelarten, wie z.B. Mäusebussard, Bekassine, großer Brachvogel, Steinkauz, Pirol und Uferschwalbe. Als Rast- und Verbindungsquartier dient der See folgenden Vogelarten: Kormoran, Graureiher, Knäkente, Fischadler, Kranich, Lachmöwe und Alpenstrandläufer.

11.Solequellen in Bad Waldliesborn

Jod ist in beiden Thermalsolequellen Bad Waldliesborns nur in Spuren vorhanden (1,68 bzw. 1,22 mg/kg). Hydrochemisch gehört das Thermalwasser dem Natriumchloridtyp an. Die Gehalte liegen bei 44.230 bzw. 34.010 mg/kg für Natrium und 71.269 mg/kg bzw. 55.091 mg Cl. Bemerkenswert ist der hohe Gehalt an freiem Kohlendioxyd, dies ist wahrscheinlich auf früheren Vulkanismus zurückzuführen (aus: Erläuterungen zur Hydrogeologie Karte Nordrhein-Westfalen, Blatt C 4314).

12.Brandscheren-Teich Bad Waldliesborn

13.Stift Cappel

Gelände mit altem und artenreichem Baumbestand.

14.Lippeaue

Naturschutzgebiet Klostermersch

15.Giseler

Naturschutzgebiet Lusebredde. Dies steht im Zusammenhang mit dem Feuchtwiesenschutzprogramm.

16. Stadtwald

Gehölzbestände Stadtwald und Am Tiergarten
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