Regionales Einzelhandelskonzept, REHK

Regionales Einzelhandelskonzept

Startschuss für das Regionales Einzelhandelskonzept

Mit der jetzt erfolgten Verabschiedung der Geschäftsordnung durch die Vertreter der jeweiligen Kommunen kann die Umsetzung des "Regionalen Einzelhandelkonzeptes Hochsauerlandkreis / Kreis Soest" (REHK HSK / SO) beginnen. Ziel des Konzeptes, das von mittlerweile 20 der 24 Städte und Gemeinden im Kooperationsraum mitgetragen wird, ist es, die Einzelhandelsentwicklung untereinander abzustimmen, um die Innenstädte in ihren Funktionen zu sichern und als attraktive Kernbereiche der Städte und Gemeinden weiterzuentwickeln. Gleichzeitig soll ein Konsens über regional bedeutsame Einzelhandelsvorhaben innerhalb und außerhalb des Kooperationsraumes erzielt werden.
Konkret erhoffen sich die Kommunen mit dem Konzept, das in ähnlicher Form in 12 weiteren Regionen in Nordrhein-Westfalen Anwendung findet, dem ungebremsten Flächenwachstum von Fachmärkten außerhalb der Ortskerne entgegenwirken zu können. Aber auch die Nahversorgung in den Städten und Gemeinden soll gestärkt werden. Insgesamt soll dem erwünschten Wettbewerb zwischen den Standorten und den Händlern ein verlässlicher Rahmen geboten werden, der die städtebauliche Entwicklung der Ortskerne und Stadtzentren positiv beeinflusst. Auf diese Weise kann dem Handel durch die regionale Abstimmung auch Investitionssicherheit gegeben werden.
Die für das Regionale Einzelhandelskonzept erarbeiteten Ziele und Steuerungskriterien gehen dabei nicht über die Vorgaben und Aussagen der kommunalen Einzelhandelskonzepte hinaus, sondern führen diese zusammen und garantieren so ein regional abgestimmtes Handeln. Die Umsetzung des Konzeptes erfolgt über inhaltliche Aussprachen u.a. im Rahmen eines Plenums zwischen den Vertretern der beteiligten Städte und Gemeinden des Kooperationsraumes. Diese finden Unterstützung durch die Bezirksregierung Arnsberg, den Kreis Soest, den Hochsauerlandkreis, die Industrie- und Handelskammer und den Einzelhandelsverband.
Die Geschäftsstelle des REHK wird auch in den nächsten beiden Jahren weiter von Bettina Dräger-Möller (Stadt Arnsberg) geführt. Den Vorsitz übernimmt ebenfalls für die nächsten zwei Jahre Heinrich Horstmann (Stadt Lippstadt), der von Thomas Vielhaber (Stadt Arnsberg) als 2. Vorsitzender unterstützt wird.

 

 

Folgende Städte und Gemeinden im Kooperationsraum haben die Vereinbarung unterzeichnet:

 

HochsauerlandkreisKreis Soest
ArnsbergAnröchte
BestwigBad Sassendorf
EsloheEnse
HallenbergErwitte
MarsbergGeseke
MeschedeLippetal
OlsbergLippstadt
SchmallenbergRüthen
SundernSoest
 Warstein
 Wickede
Downloads zu dieser Seite:
Endbericht      [pdf, 2.730,32 Kilobyte]
Geschäftsordnung      [pdf, 32,18 Kilobyte]
Anhang zum Endbericht      [pdf, 8.194,95 Kilobyte]