Jacobskreuzkraut in Lippstadt

Jacobskreuzkraut an der Westernkötter Straße
Jacobskreuzkraut an der Westernkötter Straße

Ob es Meldungen über Blätter des giftigen Jakobskreuzkraut (Senecio jacobaea) im Rucola-Salat, vergiftete Pferde bzw. Rinder die von der Pflanze gefressen haben oder sogar ein Todesfall bei einem Kind in Baden-Württemberg sind, das einheimische Kraut steht zurzeit in keinem guten Licht. Sicher sind diese Einzelfälle tragisch, jedoch gehört das Jakobskreuzkraut zur einheimischen Flora und ist Nahrungspflanze für viele Insekten. Bundesweit wird im Moment dem Jakobskreuzkraut der Kampf angesagt. Eine allzu große Hysterie gegenüber der gelb blühenden Pflanze und deren häufig geforderte Vernichtung mit giftigen Herbiziden ist jedoch kritisch zu sehen.

In Lippstadt tritt die Pflanze verstärkt an Straßenrändern z.B. an der B 55, der Westernkötter Str. (siehe Foto) und auf Brachflächen auf. Der Baubetriebshof der Stadt Lippstadt geht mechanisch gegen das Jakobskreuzkraut vor. Bei einer regelmäßigen Mahd der Flächen hat das Kraut kaum die Möglichkeit sich in großen Beständen auszubreiten.

Sollten Sie noch große zusammenhängende Bestände der Pflanzen auf städtischen Flächen entdecken, so melden Sie diese bitte dem FD Grünflächen der Stadt Lippstadt, Herrn Rappold unter der Telefonnummer: 02941/980-446.

Weitere Informationen finden Sie u. a. unter folgenden Internetadressen:

http://nrw.nabu.de/tiereundpflanzen/pflanzen/jakobskreuzkraut/index.html

http://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/ackerbau/gruenland/jakobskreuzkraut.htm