
Die Regionale beschreibt ein Strukturförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das nunmehr im Turnus von drei Jahren einer jeweils ausgewählten Region die Möglichkeit bietet, sich mit wegweisenden Projekten zu präsentieren. Die erst in 2007 gegründete Region Südwestfalen konnte auf Anhieb mit ihrer gemeinsamen Bewerbung überzeugen und ist Ausrichter für das Jahr 2013. Mit der Regionale 2013 setzen sich alle gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Akteure in Südwestfalen das Ziel, gemeinsam den Herausforderungen der Globalisierung und des demografischen Wandels zu begegnen Die Stärkung einer der leistungsstärksten Industrieregionen in NRW, mit ihrer mittelständischen Wirtschaftsstruktur, steht dabei ebenso wie der Erhalt der Naturlandschaft im Fokus.
Alle Maßnahmen im Rahmen der Regionale Südwestfalen werden durch die Südwestfalen Agentur mit Sitz in Olpe vorbereitet und organisiert. In enger Abstimmung mit dem Regionale Netzwerk werden von hier aus alle Aktivitäten angestoßen und umgesetzt und der Qualifizierungsprozess der Projekte gesteuert.
Westfälisches Auenzentrum Lippstadt
Bildersammlung Auenzentrum
Der REGIONALE-Ausschuss der Südwestfalen-Agentur hat kürzlich für insgesamt 13 Projekte (Die Übersicht steht Ihnen unterhalb im Bereich "Links zu dieser Seite" zur Verfügung) den ersten von drei Zertifizierungs-Sternen verliehen.
Auch die Stadt Lippstadt und die Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz haben für ihr Projekt "Westfälisches Auenzentrum Lippstadt" den ersten Stern verliehen bekommen. Mit der Soester Börde verfügt Südwestfalen über eine einzigartige Auenlandschaft entlang der Lippe. Nach umfangreichen Renaturierungsmaßnahmen erstreckt sich heute - auf mehr als 1.000 Hektar - wieder ein Naturerlebnisraum für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten.
Das vorbildliche Projekt zur Renaturierung des Auenlandes ist für Lippstadt Ausgangspunkt für eine Projektidee, die die Einrichtung und öffentliche Nutzung eines "Kompetenzzentrums für Fluss und Aue" vorsieht. Ein Projekt, das sowohl in die Region wie auch über die Region hinaus Wirkung entfaltet und das Ziel des Landes NRW, konsequente Renaturierung entlang der Lippe durchzuführen, weiter verfolgt. Das Westfälische Auenzentrum soll sich jedoch nicht allein an Touristen oder Schulklassen richten. Fachleute können sich hier über die Synergien von Naturschutz, Tourismus und Wasserwirtschaft austauschen. Als Standort ist eine erhöhte Fläche direkt auf der Terrassenkante an der Lippeaue von der Stadt bereitgestellt worden. Geplant sind neben einem interaktiven Informationszentrum ein Gästehaus für rund 70 Personen.
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