3D

Was ist 3D?

Ein 3D-Film ist ein dreidimensionaler Film, der beim Ansehen den Eindruck vermittelt, dass man sich mitten in dem Geschehen befindet.


Was ist eine Dimension?

 

Eine Dimension ist eine bestimmte Größe. Bei diesem Rechteck kannst du zum Beispiel die Höhe und die Breite mit einen Lineal nachmessen. Das Rechteck ist flach, du kannst also nur diese beiden Größen messen – dies sind zwei Dimensionen, 2D.


 

Wenn du dir jetzt vorstellst, dieser Kasten wäre zum Beispiel ein Paket, kannst du hier noch eine weitere Größe nachmessen. Du kannst wieder messen wie hoch und breit das Paket ist, aber nun kannst du auch nachmessen, wie weit das Paket nach hinten geht. Das ist die Tiefe, die dritte Dimension. Das Paket kannst du also in 3D sehen.


Jetzt kommen wir wieder zum Kinofilm. Wenn du dir eine Kinoleinwand vorstellst, weißt du, dass diese flach ist. Die normalen Filme siehst du dann auch flach in 2D. In einem 3D Film denkst du aber du schaust in einen Raum hinein und bist mitten im Geschehen. Dies ist ein Trick, der nur funktioniert, wenn der Film auf eine bestimmte Art und Weise gedreht wurde und du während des Films eine bestimmte Brille aufhast.

 

 

Warum können wir Menschen in 3D sehen?

Warum wir Menschen in 3D sehen können, kannst du mit einem kleinen Experiment selber herausfinden:

Stell dich ca. 2 Meter von einer Wand mit Muster oder einen Poster, entfernt hin, strecke deinen Arm aus und halte einen Finger hoch. Nun kneifst du das linke Auge zu und schaust mit dem rechten Auge auf deinen Finger. Welchen Teil der Wand oder des Posters siehst du?
Danach kneifst du das rechte Auge zu und schaust mit dem linken Auge auf deinen Finger. Nun siehst du einen anderen Teil der Wand oder des Posters. Wenn du die beiden Augen ganz schnell abwechselnd zukneifst, scheint sich der Finger sogar zu bewegen.


Wie kommt das?

Die beiden Augen sind ein paar Zentimeter voneinander entfernt. Somit siehst du mit dem linken Auge links etwas mehr und mit dem rechten Auge rechts etwas mehr. Im Gehirn fügen sich diese beiden Bilder dann zusammen und wir können zum Beispiel erkennen wie dick oder dünn ein Finger ist. Dies geht aber nur wenn wir mit beiden Augen schauen.


 

Wie entstehen 3D Filme?

Bei 3D Filmen wird entweder eine besondere Kamera mit zwei Objektiven oder mit zwei Kameras gedreht, statt, wie bei einem normalen 2D Film, nur mit einer. Somit werden zwei unterschiedliche Perspektiven aufgenommen, die auf die Augen übertragen werden sollen. Man kann also sagen, dass jede Kamera für eines unserer Augen steht. Im Kino werden diese beiden Perspektiven dann gleichzeitig gezeigt, weshalb man eine extra 3D Brille aufsetzen muss, damit man den Film sehen kann.


Weißt du denn eigentlich, wie Bewegung in den Film hineinkommt?

Vielleicht hast du schon einmal eine Filmrolle gesehen, die besteht nämlich aus ganz vielen einzelnen Bildern, die dann ganz schnell hintereinander abgespielt werden. Damit wir als Zuschauer denken, dass sich die Menschen im Film bewegen und nicht, dass es nur einzelne Fotos sind, werden 24 Bilder pro Sekunde benötigt. Diese werden dann schnell hintereinander gezeigt, wobei wir nicht mehr sehen können, dass es sich um einzelne Bilder handelt. Dies ist so ähnlich, wie bei einem Daumenkino, nur viel schneller.

Bei 3D Filmen muss die Anzahl der Bilder pro Sekunde verdoppelt werden auf 48 Bilder, weil ja jedes Auge 24 Bilder pro Sekunde braucht. Diese Bilder werden dann abwechselnd für das rechte und linke Auge (links, rechts, linkes, recht, …) ausgestrahlt. Dies geschieht dann mit einer bestimmten Technik, damit du, mit der 3D Brille auf der Nase, auch nur auch nur das Bild für das rechte Auge rechts siehst und mit dem linken Auge links siehst. Wenn du nun einmal versuchst, während einer 3D Vorstellung im Kino die Brille abzunehmen, siehst du das Bild nur noch verschwommen.


Wir wünschen dir viel Spaß, wenn du das nächste Mal in eine 3D Kinovorstellung gehst!