Wie funktionieren eigentlich MP3-Musikstücke

iPod

 

Zunächst läßt sich sagen, dass es sich hier um ein Format einer Computer-Datei handelt.

Eine Datei benötigt auf einem Computer Speicherplatz. Ein kurzer Text verbraucht fast gar keinen Speicher. Ein Musikstück oder ein Film verbrauchen viel Speicher.

 

Da die modernen Heim-Computer bereits sehr viel Speicher haben, fällt dies nicht so auf. Ein MP3-Player hat in der Regel aber viel weniger Speicher.

 

Über das Problem, wie man solche Ton-Dateien verkleinern kann, haben sich viele Forscher Gedanken gemacht. An einem deutschen Institut (Fraunhofer-Institut in Erlangen) ist es schließlich dem Forscher Karlheinz Brandenburg mit seinem Team gelungen, ein Verfahren zu entwickeln, wie Dateien verkleinert werden können.

 

Er hat sich überlegt, dass das menschliche Ohr sowieso nicht alle Töne bei einem Musikstück hören kann, weil es nicht empfindlich genug ist. Deshalb hat er die MP3 - Datei erfunden.

 

Wenn man ein Musikstück von einer CD in ein MP3-Musikstück umwandelt (rippt), werden diese überflüssigen Töne einfach weggelassen und somit weniger Speicher verbraucht. Es passen viele mehr Stücke auf den Player, ohne dass die Musik vom Klang wesentlich schlechter wird. Dies nennt man auch "komprimieren".


Für diese Umwandlung benötigt man ein kleines Programm, dass im Internet kostenlos heruntergeladen werden kann,
z.B. Freeripp. Auch mit dem Media-Player, der auf allen Windows-Computern vorhanden ist, kann man rippen.

 

Moderne Player spielen nicht nur die Musik ab, sondern zeigen auch noch den Titel an oder sogar ein Album-Cover. Dies funktioniert, weil man eine weitere Datei, die sogenannten "ID3-Tags" an die mp3 dranhängt. Diese ID3-Tags enthalten diese Zusatzinformationen.

 

MP3-Dateien sind also eine Erfindung aus Deutschland, die weltweit enorme Bedeutung erfahren hat.