Zwangsarbeiterinnen in Lippstadt

Eine Dokumentation des Arbeitskreises Frauengeschichte

Der Arbeitskreis Frauengeschichte hat sich in seinem ersten Projekt mit den vor allem aus Osteuropa stammenden Zwangsarbeiterinnen der NS-Zeit in Lippstadt befasst. Zahlreiche Briefe Betroffener liegen im Archiv vor. Sie bildeten den Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit diesem Thema.

Um Schicksale von Zwangsarbeiterinnen zu dokumentieren, hat sich der Arbeitskreis Frauengeschichte vor Ort auf Spurensuche begeben und dazu Akten durchgesehen, Gespräche mit Zeitzeug/inn/en geführt, auf dem Friedhof recherchiert und vieles mehr. Das Ergebnis wurde im März/April 2006 in einer Ausstellung im Stadtarchiv der Öffentlichkeit vorgestellt. Zahlreiche EinzelbesucherInnen und Gruppen ließen sich bei Führungen von den Mitgliedern des Arbeitskreises Einzelheiten und Hintergründe erläutern. Die Gespräche und Diskussionen haben gezeigt, dass ein großes Interesse an dem Thema besteht. Deshalb hat der Arbeitskreis eine Dokumentation mit dem Titel "Zwangsarbeiterinnen der NS-Zeit in Lippstadt - eine schwierige Spurensuche" erstellt.

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